Altersvorsorge-Dschungel adé: So viel bringen Dir die Produkte wirklich • LazyInvestors

Altersvorsorge-Dschungel adé: So viel bringen Dir die Produkte wirklich

Vorweg: Wir werden diesen Blogbeitrag laufend um neue Vergleichsrechnungen ergänzen – basierend auf Eurem Feedback! Schau also immer mal wieder rein, ob es frische Produktvergleiche gibt. Alle Angaben befinden sich auf dem Stand von Juli 2018.

Und noch etwas vorweg: Dieser Artikel spiegelt unsere persönliche Meinung als Privatanleger wieder – mit Anlageberatung haben wir nichts am Hut. Lies bitte den Disclaimer, hinterfrage alles kritisch und schau Dir möglichst viele verschiedene Quellen an!

1% hin oder her, ist doch wurscht oder? Ob mein Investmentfonds oder mein Robo-Advisor nun 0,8% oder 1,25% Verwaltungsgebühren nehmen – ist am Ende doch völlig latte?

Nicht so wirklich.

In diesem Blogartikel wollen wir mal einen Blick auf die Kostenunterschiede werfen und ausrechnen, was kleine Abweichungen bei Prozentwerten so ausmachen. Starten wir direkt und schauen auf unseren “Standard-Fall”: Die eigene Altersvorsorge selbst aufbauen.

Selbst für das Alter vorsorgen

Ob Du Dir Dein Essen selbst kochst oder die Wohnung selbst putzt – selber machen ist meist günstiger. So auch bei der Geldanlage. Unser langweiliges Weltportfolio aus ein paar ETFs z.B. hat eine Gesamtkostenquote von 0,27%. Hinzu kommen noch Transaktionskosten, die wir direkt vom monatlichen Sparbetrag (s. unten) abziehen.

Keiner von uns kann in die Zukunft sehen. Betrachtet man aber, wie die marktübliche Rendite der letzten Jahrzehnte war, so hat ein Anleger grob 7,7% mit einer Investition in einen ETF auf den Weltaktienindex MSCI World gemacht. Gar nicht mal so übel. Um unsere Beispiel-Rechnung überschaubar zu halten und nicht unser komplettes Portfolio nachzubauen, legen wir die 7,7% als “Weltmarktrendite” zugrunde.

Von jetzt an gilt für alle Rechnungen: Wir nehmen einen Sparbetrag von monatlich 200 Euro an, den jemand über 35 Jahre anlegt.

Was kommt da raus? Nach Abzug aller Kosten hat der Sparer ein Vermögen von rund 376.000 Euro aufgebaut. Klar – da fehlen noch Steuern und Inflation, aber das lassen wir der Einfachheit halber aus den weiteren Rechnungen für alle Varianten raus.

Wie auch immer, von der Kohle kann man sich schon mal einen netten Ruhestand machen. Zum Beispiel über 30 Jahre, also bis man 97 ist, 2.533 Euro brutto ausbezahlen.

Selbstständige Altersvorsorge

Aktive Investmentfonds (Bsp. Deka)

Vermutlich hat jeder schon mal den Namen “Deka” gehört. Diese Fonds werden von den Sparkassen ausgegeben und gerne Privatanlegern empfohlen. Von Deka gibt es diverse Varianten. Damit wir gut mit dem Szenario “Selbst vorsorgen” vergleichen können, wählen wir den Deka-BasisStrategie Aktien CF(A) aus. Der bezeichnet sich nämlich auch als “Aktienfonds Welt”.

Nehmen wir weiterhin an, dass sich der Fonds genauso entwickelt, wie der Markt – sprich die Rendite ist gleich hoch wie beim ersten Szenario. Mit wieviel Endvermögen und monatlicher Rente kann ein Anleger dann rechnen, wenn alle anderen Annahmen gleich bleiben?

Im Vergleich zum selbst vorsorgen fehlen einem über 100.000 Euro. Bei gleicher Rendite. Ups.

Warum ist das so? Weil der Fonds teuer ist. Hier zahlt man Verwaltungsgebühren von 1,51% pro Jahr (die übrigens schwanken können und noch keine Transaktionskosten enthalten!) und einen sogenannten Ausgabeaufschlag von 3,75%. Der fällt jedes Mal an, wenn eine Investition getätigt wird und verringert so den jährlichen Sparbetrag aus unserem Beispiel um fast 90 Euro.

Die monatliche Rente läge dann bei 1.624 Euro, also 909 Euro weniger als beim eigenen Investieren. Jeden Monat. Ohne, dass man irgendeinen Vorteil wie eine Absicherung oder ähnliches hätte.

Aktiver Fonds

Aber schauen wir nochmal genau auf die Annahme zur Rendite. Macht die überhaupt Sinn? Dazu müssen wir erst einmal erläutern, wie unser Beispiel-Fonds investiert.

Gemäß der Website von Deka macht der Fonds folgendes:

“Die Einzeltitelauswahl erfolgt aufgrund fundamentaler Unternehmensdaten, der Qualität des Managements und der Perspektiven des Unternehmens im aktuellen Stadium des konjunkturellen Zyklus.”

Bislang hat sich jedoch in Langzeit-Studien herausgestellt: Ein aktives Auswählen von einzelnen Unternehmen, die in einen Fonds kommen, hat statistisch gesehen selten gut funktioniert. Mit unspektakulären globalen ETFs, die im Endeffekt nur die Marktentwicklung abbilden, fuhr man bisher langfristig meistens wesentlich besser mit Blick auf die Rendite. Meistens heißt in 9098% der Fälle!

Oftmals performen die ersten Jahre nach ihrer Auflage aktive Fonds besser als ihr Vergleichsindex, verlieren dann aber zunehmend im Laufe der Folgejahre. Ganz schön ungünstig für eine Altersvorsorge über mehrere Jahrzehnte.

Fazit: In unserer Rechnung hat man beim selbst vorsorgen gegenüber dem Beispiel-Fonds ein höheres Endvermögen von über 100.000 Euro – bei gleicher Rendite. Das liegt ausschließlich an den höheren Kosten. Außerdem haben in der Vergangenheit aktiv gemanagte Fonds selten den Markt geschlagen und somit statistisch gesehen schlechtere Renditen als passive Fonds eingefahren.

Aber möglicherweise hast Du so gar keine Lust auf “sich einmal selbst damit beschäftigen” und willst, dass das jemand anders für Dich macht. Gibt es da nicht etwas kostengünstigeres?

Ja! Sogenannte Robo-Advisors.

Robo-Advisor (Bsp. Scalable)

Robo-Advisors sind Firmen, die am nächsten am “Selber machen” dran sind. Die bauen einem ein Portfolio aus passiven ETFs zusammen (je nach Risikoneigung) und legen dann für einen das Geld automatisiert am Kapitalmarkt an. Ohne, dass man die teuren Kosten wie im vorherigen Beispiel hat.

Trotzdem kann ein Algorithmus in die Gewichtung der ETFs nach gewissen Kriterien eingreifen – aber eben automatisiert und nicht nach der Einschätzung eines Fondsmanagers.

Gehen wir nun auch davon aus, dass die gleiche Rendite beim Robo rausfällt. Die Kosten sind jedoch meistens höher. Klar, macht ja jemand für mich. In unserem Beispiel schauen wir auf Scalable, einem der größeren und länger am Markt bestehenden Robos. Scalable erhebt insgesamt 1% Kosten. Wie hoch ist nun der Unterschied zur eigenen Vorsorge?

Über 58.000 Euro. Also wenn ich mich selbst um mein Geld kümmere, hab ich nach 35 Jahren in unserem Beispiel 58k mehr auf Tasche. Und das nur, weil ich 0,73% (1%-0,27%) mehr im Jahr für meinen Robo zahle. Naja, und soviel Arbeit ist das eigene Geld anlegen nun wirklich nicht. Logisch, erstmal muss man sich in das Thema reinfuchsen, aber dann wird es entspannt: Anna braucht z.B. 5-10 Minuten im Monat für ihre Altersvorsorge. Eddy ist noch fauler und braucht daher 5-10 Minuten im Quartal.

Da nehmen wir lieber die 60k. Das macht natürlich einen ordentlichen Unterschied in der Rentenzahlung: Wollen wir 30 Jahre lang von dem Geld leben, können wir uns im Robo-Beispiel 1.995 Euro auszahlen, also 538 Euro weniger pro Monat, als wenn man selbst das Geld angelegt hätte.

Robo-Advisor

Schwierig ist es, einzuschätzen, ob die gleiche Rendite rauskommt wie bei einem eigenen Weltportfolio, dass auf “Buy and Hold” basiert – also ohne zwischenzeitliche Anpassungen einfach stur weiterläuft. Und Robos gibt es noch nicht so lange.

Scalable betreibt ein “dynamisches Risikomanagement” und passt somit die Gewichtung der einzelnen ETFs an, wenn “eine Über- oder Unterschreitung Ihres Verlustrisikos mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit prognostiziert wird”.

Durch das System von Scalable werden Kursschwankungen also deutlich abgemildert. Hier stellt sich jedoch die Frage, inwieweit dies wirklich notwendig ist, wenn man sehr langfristig anlegt. Denn betrachtet man historische Daten, so fällt auf, dass es seit Bestehen des MSCI World (1969) noch nie den Fall gab, dass man nach 15 Jahren Anlage weniger hatte als man eingezahlt hat.

Solange man also die Nerven hatte, zwischenzeitliche Kurseinbrüche auszuhalten, war bislang ein aktives Eingreifen nicht wirklich von Nöten. Darum sollte man sich die Frage stellen, ob man auf potentielle Renditen verzichten möchte, um Schwankungen während der Ansparphase abzumildern.

Fazit: Unser Beispiel-Robo-Advisor schneidet kostenmäßig deutlich besser ab als der genannte aktiv gemanagte Fonds, kommt aber immer noch nicht ans selbst Geld anlegen heran. Im Beispiel-Szenario liegt er mit einem um 16% kleinerem Endvermögen zurück.

Jut, vielleicht ist Dir ja sowohl das selbst machen als auch der Robo zu risky. Du willst Dich absichern. Aber Riester und co. sind ja auch blöd, da kommt nix bei rum, sagt man sich.

Gute Nachrichten(?): Es gibt ein neues Produkt auf dem Markt, dass den Schutz einer Versicherung verspricht, gleichzeitig aber passiv in den globalen Kapitalmarkt investiert. Juchu!

Vorhang auf für

Flexible Altersvorsorge (Bsp. Vantik)

Wir sparen uns das paraphrasieren und zitieren direkt von der Website, was Vantik genau ist:

“Bei Vantik kannst du frei entscheiden wie dein Sparbetrag aussehen soll, diese jederzeit anpassen oder auch mal einmalige Zahlungen tätigen. Vantik bietet zudem eine höhere Rendite als viele andere private Altersvorsorgen und das mit minimalem Risiko. Das ist möglich dank unserer Innovation des Sicherheitsnetz’: Egal wie die Marktsituation gerade aussieht, mit 65 kriegst du mindestens das raus, was du eingezahlt hast.”

Wie beim Robo-Advisor glänzt Vantik also durch hohe Flexibilität und niedrige Kosten. Und was machen die nun genau?

“Wir eröffnen bei der DAB BNP Paribas Bank ein Konto für dich und auf dieses Konto geht dein monatlicher Sparbetrag. Dieses Geld wird dann wiederum in einen Investmentfonds angelegt, welcher aus einem international gestreuten Portfolio besteht. Die Anlageklassen dieses Investmentfonds sind dabei mathematisch berechnet und bieten dir gute Renditen bei hoher Sicherheit, vor allem wenn du langfristig und bis zur Rente durchhältst. Der „Vantik Fonds“ investiert in ETF’s (bestehend aus Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Liquidität) und wird nicht aktiv gemanagt. So lässt Vantik dein Geld für dich arbeiten.”

Das klingt schonmal gut – kein aktives Management. Aber wie steht es um die Rendite?

Gute Rendite heißt hier im Klartext: 3% nach Kosten. Wir schmeißen den Sparrechner an und erleben keine Überraschung: Im Vergleich zum selbst anlegen ist der Endwert natürlich deutlich geringer. Klar, die Rendite ist noch nicht einmal halb so groß. Somit fehlen am Ende rund 229.000 Euro. Das Endvermögen in der Beispiel-Rechnung entspricht gerade einmal 39% im Vergleich zur selbstgemachten Altersvorsorge.

Die monatliche Rente liegt dann für 30 Jahre bei schlappen 613 Euro. also 1.920 Euro weniger als beim selbst anlegen.

Flexible Altersvorsorge

Womit sich Vantik im Vergleich zu Robos und selbst vorsorgen hervortut, ist ein sogenannter Sicherheitspuffer. Es handelt sich nämlich, wie oben erwähnt, um ein Versicherungsprodukt. Und dieser Puffer ist dafür da, dass auch in Krisenzeiten genug Geld ausgezahlt werden kann:

“Jedes Jahr fließt ein Teil dessen was über die 3% Zielrendite hinaus erwirtschaftet wird in den gemeinsamen Sicherheitspuffer. Dadurch baut sich über die Jahre ein ordentliches Polster auf. Dieses Geld wird separat und besonders sicher angelegt.“

Weiter heißt es:

“Tritt nun, gerade wenn du in Rente gehen willst, der unwahrscheinliche Fall ein, dass dein Vermögen weniger wert ist als die Beträge, die du zuvor eingezahlt hast, dann soll der Sicherheitspuffer dafür sorgen, dass du einen Ausgleich für diese Differenz erhältst. Das heißt du hast du kein Geld verloren, sondern bekommst mindestens die Summe, die du auch eingezahlt hast.”

Das muss man mal genau anschauen: Zunächst wird vom unwahrscheinlichen Fall gesprochen, dass Dein Vermögen weniger wert ist als das, was Du eingezahlt hast. Wie oben erwähnt gab es seit Bestehen des MSCI World noch nie den Fall, dass man nach 15 Jahren Anlage weniger hatte als man eingezahlt hat.

Hm. Für die Altersvorsorge sind 15 Jahre ein recht kurzer Zeitraum. Wir stimmen also Vantik zu: der Fall ist unwahrscheinlich. Aber genau das wirft die Frage auf: Warum soll ich diesen Fall dann in Form von enorm hohen Rendite-Einbußen absichern? Zumal ich mir ja im Alter nicht alles auf einen Schlag am Tag X auszahlen muss, sondern über viele Jahre (und Marktphasen) hinweg peu à peu ausschütten kann.

Also, alles zwischen 3% Zielrendite und Marktrendite (die – nochmal – im DURCHSCHNITT bislang bei 7,7% lag), fließt in einen Sicherheitspuffer. Naja und dieser Puffer wird leider nicht garantiert:

“Der Sicherheitspuffer kann natürlich nur solange greifen, wie noch Geld darin ist. Er ist also keine absolute Garantie, aber so berechnet, dass er in 99,9% der Fälle ausreicht. Das ist doch schon ziemlich gut, oder?”

Also das finden wir jetzt gar nicht so gut. Warum? Im dümmsten Fall ist der Puffer leer und man hat jahrelang auf ordentliche Renditen verzichtet um etwas abzusichern, das man nicht braucht oder das man braucht, dann aber möglicherweise nicht mehr (in Gänze) da ist.

Das ist ein bisschen so als würde Deine Lebensversicherung sagen: “Tut mir leid, Frau Meier, heute haben besonders viele ihre Rentenversicherung in Anspruch genommen und es ist ja gerade Finanzkrise. Darum bekommen Sie ein paar Prozent weniger Geld ausgezahlt, als Sie über Jahrzehnte eingezahlt haben.”

Wir wollen in keiner Weise irgendein Bashing betreiben, aber eine Versicherung ohne Sicherheit bei niedriger Rendite finden wir nicht so prickelnd.

Fazit: Mit diesem Produkt hast Du in unserer Beispielrechnung ein um 60% geringeres Endvermögen. Das liegt daran, dass Du eine hohe Versicherungsprämie (in Form von niedriger Rendite) für einen unwahrscheinlichen Fall zahlst. Achso, und möglicherweise bist Du dann übrigens doch nicht so richtig versichert.

Resümee

Egal, wie “risikobereit” Du bist oder wie viel Sicherheit Du brauchst: Natürlich weiß man im Vorhinein nicht, wie sich Renditen weiter entwickeln werden. Aber was man weiß, sind die Kosten von Produkten. Die sind bekannt und vorhersehbar. Und die kann man so niedrig wie möglich halten.

Wie auch immer Du Deine Altersvorsorge gestalten möchtest – bitte beschäftige Dich einmal intensiv mit dem Thema. Denn es geht um unheimlich viel Geld wie Du weißt. Du informierst Dich vermutlich auch genau zu anderen “materiellen” Dingen, z.B. beim Hauskauf.

Oder gehst Du zum Immobilienmakler und sagst: “Ich hab echt überhaupt keine Ahnung von Häusern und wäre froh, wenn Sie mir einfach ein nettes Domizil für den Rest meines Lebens aussuchen. Machen Sie das einfach für mich – ich vertraue Ihnen da!”?

Ein netter Nebeneffekt übrigens: Du bildest Dich finanziell weiter und kannst dann zum Beispiel Finanzkrisen viel entspannter sehen, anstelle in Panik zu verfallen, weil Du temporäre Kursrutsche einfach aussitzen kannst etc. Bildung macht halt frei.

Du traust unseren Rechnungen nicht? Hier wird mit den Zahlen getrickst? Rechne einfach selbst nach! Wer nicht der Zinseszins-Rechnung mächtig ist (oder – wie wir – zu faul) kann den Rechner hier auf einer unserer absoluten Lieblingsseiten nutzen. Anna träumt schon seit Jahren von einem T-Shirt mit dem Aufdruck “I love zinsen-berechnen.de”.

Die vollständige Vergleichstabelle kannst Du Dir hier herunterladen.

Hast Du konstruktive Anmerkungen oder Wünsche, welche Altersvorsorgeprodukte wir einmal genauer unter die Lupe nehmen sollten? Dann schreibe uns einen Kommentar!

Kurzer Hinweis noch dazu: Es gibt bereits einen kompletten Artikel zur betrieblichen Altersvorsorge und zum Thema Eigenheim als Investment. Riester werden wir außerdem ebenfalls in einem gesonderten Post betrachten (hierfür muss man einzelne Fallbeispiele rechnen – einfach pauschal Kosten und Rendite vergleichen geht da nicht).






Du willst wissen, wie Du Dein Geld vernünftig und langfristig anlegst und das Ganze selbst in die Hand nimmst, ohne von anderen abhängig zu sein? Dann klicke hier für mehr Infos zu unserem kostenlosen Webinar!



(2) comments

Add Your Reply