9 Methoden, mit denen Du umgehend Dein Leben schöner machst – Teil 2

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Jetzt geht´s ans Eingemachte! Im ersten Teil haben wir u.a. die mächtige Technik des negativen Visualisierens kennengelernt und überlegt, warum Perfektionismus fast immer ins Unglück führt. Nun schauen wir weitere Themen und wirkungsvolle Methoden an, um uns auf den Weg in ein zufriedeneres Leben zu machen.

Lerne Dein Ego kennen – und zu ignorieren

Die meisten von uns werden vermutlich behaupten, ziemlich selbstbewusst zu sein und über dem zu stehen, was andere von uns denken oder über uns sagen. Aber schauen wir genau hin, so merken wir doch oft, dass das so gar nicht stimmt.

Häufig erzählen wir z.B. Dinge, um von Leuten bewundert zu werden oder um uns wenigstens nicht minderwertig neben anderen zu fühlen. Uns wurmt es, wenn jemand gar nicht erkennt, “wer wir eigentlich sind” und was für großartige Dinge wir machen bzw. erreicht haben. Wenn wir ignoriert oder unterschätzt werden, tut das ganz schön weh.

Was sich dann trotzig und laut meldet, ist unser Ego. Und das kann einem richtig in die Quere kommen. Denn das Ego ist darauf aus, von anderen anerkannt zu werden. Es denkt: So richtig glücklich bin ich erst, wenn ich möglichst vielen anderen gefalle. Dass das leider gar nicht stimmt und Menschen nicht dauerhaft zufriedener macht, ist bei unserem steinzeitlichen Ego noch nicht angekommen.

Was hingegen extrem befreiend und zufriedenstellend wirkt, ist die Erlösung vom Diktat des Egos: wirklich nicht mehr Dinge zu tun, damit andere einen mögen und nix darum zu geben, was andere von einem denken. Erst, wenn wir unsere eigene Agenda verfolgen, können wir stabil werden und uns weniger von äußeren Faktoren beeinflussen lassen, die nicht in unserer Hand liegen.

Die Befreiung vom Ego ist ein lebenslanger Prozess und immer wieder von Rückschlägen begleitet. Für uns beide war dieser Artikel von Tim Urban bahnbrechend – lies selbst und erfahre mehr über Dein eigenes Mammut.

Um Dich von den irrwitzigen Zielen Deines Egos zu lösen, solltest Du es zunächst immer wieder entlarven. Du glaubst gar nicht, wie oft es sich an einem normalen Tag meldet – geschweige denn in herausfordernden Situationen mit anderen Leuten. Wenn Du gemerkt hast, dass Dein Ego mal wieder vor sich hin schwallt, äffe es innerlich nach und mache es lächerlich.

Du kannst Situationen auch aktiv provozieren, um Deine Befreiung voranzutreiben. Zieh zur nächsten Party Deine hässlichsten Klamotten an oder versuche – wenn Dir das zu hart ist – wenigstens einen Abend lang nichts (aus Deiner Sicht interessantes) von Dir zu erzählen. Achte aktiv darauf, keine Bestätigung einzuholen, in dem Du nichts Anerkennenswertes preisgibst.

Hier kommen ein paar weitere Beispiele, wo sich unser Ego regelmäßig meldet, wir uns dessen aber gar nicht wirklich bewusst sind:

    • In einem gemeinsamen beruflichen Termin schaut die Chefin nur die anderen Anwesenden an – Dich aber nicht. Du denkst: “Nimmt sie mich nicht ernst? Warum sieht sie mich nicht? Ich hab doch auch ganz viel Ahnung von dem Thema!”. Dein Ego ist verunsichert und sehnt sich nach Beachtung.
    • Deine Freunde fachsimpeln über die aktuelle Außenpolitik der USA. Du hast nicht wirklich etwas Sinnvolles beizutragen und – ganz ehrlich – so richtig interessiert Dich das Thema auch nicht. Trotzdem redest Du mit, damit Dich die anderen für politisch interessiert und gebildet halten. Wäre ja fatal, wenn sie denken würden, Du wärst ignorant. Hallo Ego!
    • Du bist Sonntagnachmittag in Deiner Schluffi-Hose unterwegs und triffst Deinen Kollegen, der immer top gestylt ist. Schon fühlst Du Dich latent unwohl und sogar ein bisschen minderwertig. Deinem Ego gefällt das so gar nicht, dass der andere schicker unterwegs ist und Du schämst Dich ein bisschen.

Dein Ego in solchen Momenten wahrzunehmen ist schon die halbe Miete. Du wirst Dich wundern, wie schnell Du über solche vermeintlichen Verletzungen Deines Selbstbewusstseins hinwegkommst, wenn Du immer wieder hinschaust und Dich über Dein albernes Ego amüsierst.

Verabschiede Dich von negativen Leuten

Den Spruch hast Du vielleicht schon mal gehört: Du selbst bist die Mischung aus den fünf Menschen, mit denen Du Dich am meisten umgibst. Sind das schlechte Nachrichten für Dich? Dann überprüfe mal, ob Du mit den richtigen Leuten zusammen bist.

Immer wieder schleichen sich chronische Nörgler in unser Leben, die ständig darüber reden wollen, wie schlimm alles (=die Politik, ihre Arbeit, der Aktienmarkt, die Kinder) ist. Oder Du merkst, dass Du Vampir-Freunde hast, die Dir Deine Lebensenergie aussaugen, weil sie Dich für Ihr seelisches (Un-)Gleichgewicht verantwortlich machen.

Dann gibt es auch noch die Kritiker, die Dir nichts so richtig gönnen und Deinen Erfolg als einen Angriff gegen sich selbst sehen, weil sie an ihre eigenen Unzulänglichkeiten erinnert werden (siehe oben zu Thema Ego).

Nörgler, Vampire und Kritiker verbindet meist eins: Sie übernehmen nicht die Verantwortung für sich selbst, sondern suchen im Außen nach Schuldigen. Und das macht Freundschaften mit ihnen oft sehr belastend.

Merkst Du immer wieder, dass es Dich eher anstrengt und aufreibt, mit jemandem Zeit zu verbringen, kann es gut sein, dass Du Dich von dieser Person trennen solltest. Überprüfe für Dich, ob die Freude oder das Leid in der gemeinsamen Zeit überwiegt.

Damit ist in keiner Weise gemeint, sich aus einer Beziehung zu verabschieden, wenn es mal ungemütlich wird. Es ist superwichtig, seinen Freunden in Notzeiten beizustehen. Und so kann es auch passieren, dass jemand lange braucht, um z.B. über einen Verlust hinwegzukommen und dabei immer wieder unseren Zuspruch und unser Verständnis braucht.

Schau also genau hin: Handelt es sich um eine aktuelle Herausforderung und braucht mein Freund meine Hilfe? Bin ich gerne für ihn da? Oder habe ich seit Monaten/Jahren das Gefühl, dass ich als Mülleimer benutzt oder sogar für seine Probleme verantwortlich gemacht werde?

Wenn man wirklich in sich hineinhorcht, merkt man schnell den Unterschied. Das Dasein füreinander ist eine Selbstverständlichkeit und steht innerlich gar nicht zur Debatte, wenn es sich um echte Freunde handelt. Bei dem Gegenteil fühlt sich hingegen Unterstützung oft nach einem riesigen Kraftakt an und kommt nicht von Herzen.

In der Umsetzung ist es wirklich herausfordernd, einen Schlussstrich zu ziehen. Den wenigsten Leuten fällt es leicht, sich von Menschen zu trennen, die über einen langen Zeitraum Teil des eigenen Lebens waren. Uns geht es da nicht anders und so ein Abwenden ist nicht selten mit viel Schmerz verbunden.

Nichtsdestotrotz: Denke darüber nach, ob das Aufrechterhalten einer ungesunden Beziehung Dir auf Dauer nicht mehr Leid bringt und ob eine Trennung nicht langfristig besser für Dich ist.

Übe Distanzieren ruhig es erst einmal im Kleinen. Wenn beispielsweise Deine Arbeitskollegen wieder anfangen darüber zu schimpfen, wie besch***en doch alles ist, gehe aus dem Raum. Was – aus eigener Erfahrung und auch wissenschaftlich belegt – leider nicht funktioniert, ist das Ignorieren von solch negativem Gerede:

Stell Dir vor, Du hast Kopfhörer auf und hörst die ganze Zeit auf Dauerschleife: “Alles ist scheiße… alles ist scheiße… alles ist scheiße”. Kein Mensch der Welt kann das ignorieren und nicht an sich heranlassen. Und genauso verhält es sich, wenn Du Deinen Kollegen “nur” beim negativen Reden zuhörst.

Es kommt noch schlimmer: Prasseln nur schlechte Gedanken anderer auf Dich ein, fällt Dir sicherlich auch selbst noch etwas ein, was total mies läuft. Und zack – unvermeidbar bist Du auch ein negativer Mensch.

Verabschiede Dich also von den “Freunden”, die Dich nur Energie kosten und Dich nicht unterstützen. Deine Freunde kannst Du Dir aussuchen, Deine Familie nicht. Triff also kluge Entscheidungen, mit wem Du Deine Freizeit verbringst und vertraue Deinem Bauchgefühl. Das weiß genau, wer gut und wer schlecht für Dich ist.

Komm in die Gegenwart

Eine der größten Herausforderungen für uns ist immer wieder das Thema Gegenwart. Es gibt nur den einen Moment, den Du wirklich erlebst, und dieser ist im Hier und Jetzt. Du kannst die Vergangenheit nicht verändern und die Zukunft nicht vorhersagen, aber Du kannst in der Gegenwart sein.

Nur in diesem Moment findet das Leben statt und nur jetzt kannst Du es genießen. Natürlich kannst Du Dich an schöne Ereignisse erinnern und Dich auf morgen freuen. Aber sind die Gedanken an Zeiten außerhalb der Gegenwart nicht allzu oft mit Sorgen und Ängsten hinsichtlich der Zukunft, dem Bereuen von Vergangenem oder Zurücksehen in eine frühere Zeit verbunden?

Obwohl Gegenwärtigkeit grundlegend für ein glückliches Leben ist, halten wir uns automatisch in der Vergangenheit oder der Zukunft auf, wenn wir auf Autopilot fahren. So sind wir ständig verloren in unseren Gedanken an Geschehenes oder planen den nächsten Tag.

Um ins Hier und Jetzt zu gelangen, ist die einfachste Methode die Meditation. Was für viele immer noch esoterisch anmutet und irgendwie als Zeitverschwendung gilt, ist eine unglaublich wirkungsvolle Übung, um mehr Zufriedenheit und Ausgeglichenheit im Leben zu erlangen.

Wir meditieren selbst seit fast zwei Jahren täglich zehn Minuten mit Hilfe einer App. Zunächst wurden wir achtsamer, was unsere eigenen Gedanken betrifft. Anna hat z.B. gerne mal direkt morgens unter der Dusche imaginäre Streitgespräche geführt und ist danach mit richtig schlechter Laune in den Tag gestartet. Allein ihr Bewusstwerden dieser verrückten Gedanken hat sie gleichzeitig ausgeschaltet.

Mittlerweile bekommen wir immer öfter mit, was unsere Gedanken wieder so abziehen und können intervenieren – uns auch bewusst von unseren Gedanken distanzieren. Denn Du bist nicht was Du denkst. Im Gegenteil: Deine Gedanken führen oft ein Eigenleben und Du nimmst gar nicht immer bewusst wahr, was da passiert.

Achte mal auf Deine inneren Dialoge: In welchem Ton sprichst Du mit Dir? Bist Du oft viel zu hart zu Dir selbst? Würdest Du nicht jedem anderen die Grenzen aufzeigen, wenn er so mit Dir reden würde, wie Du mit Dir selbst sprichst?

Auch hier geht es wieder einmal nicht darum, Gedanken zu verdrängen oder etwas zu unterbinden. Vielmehr können Wahrnehmung und Akzeptanz dazu führen, dass sich Dein innerer Dialog verändert. Schau nur hin und dann sage Dir: “Ah, jetzt erzähle ich mir gerade, dass ich versagt habe.” oder “Ah, jetzt bin ich gerade wütend auf mich, weil ich mich nicht unter Kontrolle habe.”

Diese Methoden führen dazu, dass Du Dich immer wieder aus Deinem Gedankenkarussell herausholst und mitbekommst, was eigentlich gerade in diesem Moment abgeht. Durch das Wechseln in die Beobachterperspektive kommst Du zurück in das Hier und Jetzt und erlangst mehr Klarheit.

In der Meditation lernst Du außerdem, Deinen Körper besser zu spüren und eher mitzubekommen, wie es Dir wirklich geht und was Du brauchst. Wenn es Dir gelingt, diese Achtsamkeit auch ab und zu im Alltag abzurufen, kannst Du immer leichter in der Gegenwart leben, Dich um Deine Bedürfnisse kümmern und den Autopiloten auf Pause schalten.

Verlasse Deinen Schutzpanzer

Gerne machen wir es uns in unserer Komfortzone bequem. Da herauszukommen und sich Herausforderungen zu stellen, ist jedoch essentiell dafür, auf Dauer zufrieden zu sein. Warum? Bleiben wir immer im gleichen Trott, spielt sich Gewohnheit ein und wir werden zu den Nörglern, mit denen wir uns noch nicht einmal anfreunden wollen.

Stell Dir vor, Du hast ein tolles Job-Angebot, traust Dich aber nicht zum Interview, weil Du Angst hast, abgelehnt zu werden. Oder Du hast die Gelegenheit, auf einer Konferenz zu sprechen, lehnst das aber ab, weil Du Angst vor einer öffentlichen Blamage hast.

Auf unserem Sterbebett werden wir kaum die Dinge bereuen, die wir versucht haben, sondern uns vielmehr über das ärgern, was wir uns nicht getraut haben (“Ach hätte ich damals doch…”). Vielleicht sind Dir solche Gedanken auch schon mal begegnet. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass Du mutiger sein solltest.

Das fällt Dir schwer? Auch hier eignet sich negative Visualisierung wieder einmal hervorragend, um über Deinen Schatten zu springen. Stell Dir einfach vor, was im allerschlimmsten Fall passiert, wenn Du zum Job-Interview gehst oder auf der Konferenz sprichst. Male Dir das absolute Worst-Case-Szenario aus.

Auch hier wirst Du sehen: Das Allerschlimmste, was passieren kann, wird sich aushalten lassen. Du wirst daran nicht zugrunde gehen. Im Gegenteil, mit einer viel größeren Wahrscheinlichkeit wirst Du wachsen und wieder einmal lernen: So schlimm ist das alles gar nicht.

Nur mit regelmäßigen Schritten aus der Komfortzone kannst Du wachsen und Deine Messlatte immer weiter nach oben legen mit Blick auf das, was erst einmal passieren muss, damit Du Angst bekommst.

Möglichkeiten, über Dich hinauszuwachsen, bieten sich fast täglich im Leben. Schau genau hin! Und fange gerne wieder im Kleinen an. Traue Dich, in einer Diskussion Deinen Standpunkt zu äußern. Gehe heute mal zu dem Sportkurs, zu dem Du schon immer wolltest, aber Du Dich alleine eigentlich nicht hintraust.

Wenn Dir bei dem Gedanken an solche Themen der Puls leicht hochgeht und es Dir unwohl wird, dann weißt Du, dass Du richtig liegst. Genau hier kannst Du üben. Und diese Herausforderungs-Grenze ist höchst individuell. Manche trauen sich noch nicht einmal, beim Hausarzt anzurufen und einen Termin zu vereinbaren; anderen wird es erst mulmig, wenn Sie vor 1.000 Leuten sprechen sollen.

Super zum Üben sind Comfortzone-Challenges: Hier begibst Du Dich ganz bewusst in eine ziemlich unangenehme Situation. Lege Dich zum Beispiel einfach mal für 30 Sekunden auf den Gehweg einer Fußgängerzone. So sieht das aus, wenn Eddy das macht:

Schaue Schritt-für-Schritt Deinen Ängsten ins Auge. Mit ein bisschen Übung wirst Du immer besser mit Herausforderungen umgehen und über Dich hinauswachsen. Und ehe Du Dich versiehst, nimmst Du immer größere Aufgaben an, um weiterzukommen. Es fällt Dir dann immer leichter, Dich diesem Unwohlsein auszusetzen.

Bring Deine Themen in den kosmischen Zusammenhang

Hach, jetzt wird es endlich esoterisch.

Nee, doch nicht.

Starten wir wieder mit einem Beispiel aus den eigenen Reihen. Anna ist schnell mal gestresst. Ihr geht fix der Puls hoch, wenn sie z.B. in der Arbeit merkt, dass sie es gar nicht mehr schafft, ein Thema ordentlich vorzubereiten, bevor das Meeting losgeht.

Was macht Anna dann? Auf dem Weg zum Klo bringt sie ihr Problem in den kosmischen Zusammenhang: “Wie wichtig ist meine Tätigkeit gerade für unser Universum? Wird die Menschheit noch fortbestehen können, wenn ich nicht perfekt erklären kann, warum die 3-Monats-Kohorte weniger Sales im Juni gemacht hat?” Das Ergebnis könnt Ihr Euch vorstellen.

Nimm Dich selbst nicht so ernst. Die meisten von uns sind keine Herzchirurgen oder Piloten. Bringe mehr Leichtigkeit in Dein Leben, in dem Du Dir überlegst, wie wichtig das jetzt alles wirklich ist und welche Auswirkungen das Thema, was Dich gerade aufreibt, auf Dein weiteres Leben hat.

Das waren unsere 9 Methoden für ein besseres Leben. Schritt eins sollte immer, wie im ersten Teil beschrieben, das Bewusstwerden sein. Du musst erst einmal merken, was in Deinem Leben passiert – was Dir Freude oder Unbehagen bereitet – damit Du etwas verändern kannst.

Das klingt offensichtlich, ist aber manchmal wirklich schwierig – insbesondere bei Themen, die wir lieber verdrängen, weil wir uns mit ihnen nicht auseinandersetzen wollen. Trau Dich, ihnen ins Gesicht zu blicken, denn Du kannst nur gewinnen! Glaubst Du nicht? Dann visualisiere einmal das Schlimmste, was passieren kann 🙂

Zusammengefasst: Mit diesen 9 Übungen und Tricks wirst Du glücklicher und zufriedener

    • Übernimm die Verantwortung
      Entscheide immer bewusst, eine Lebenssituation zu verändern oder in ihr zu bleiben, wenn Du unzufrieden bist. Du kannst fast alles an Deinen Lebensumständen beeinflussen – es ist nur eine Frage des “Preises”
    • Übe negative Visualisierung
      Stelle Dir regelmäßig und bildlich vor, wie etwas Schlimmes passiert, wovor Du Angst hast. Schnell wirst Du merken, dass 1. das meiste gar nicht so furchtbar ist, wie zunächst gedacht und Du 2. Dein Leben viel mehr zu schätzen weißt.
    • Arbeite pareto-optimal
      Das Streben nach Perfektionismus ist frustrierend und auslaugend. Mach die Dinge lieber zu 80% und werde dafür fertig! Die anderen merken den Unterschied eh kaum.
    • Versuche, Deine Vergleiche mit Deinen Mitmenschen zu minimieren
      Mit Sicherheit gibt es jemanden, der besser ist als Du – und zwar in Allem 🙂 Schau lieber nach innen auf Deinen persönlichen Fortschritt und lass Dich von außen nur inspirieren.
    • Lerne Dein Ego kennen – und zu ignorieren
      Dein inneres Mammut wird immer wieder versuchen, Dich davon abzuhalten, wahres Glück zu erlangen, indem es Dir vorgaukelt, dass es viel wichtiger ist, anderen Leuten zu gefallen. Glaub ihm nicht, es lügt!
    • Verabschiede Dich von negativen Leuten
      Hast Du Vampire und Nörgler in Deinem Freundeskreis, die Dir mehr Energie rauben als sie Dir geben? Und zwar schon lange? Dann mach Schluss, denn sie tun Dir nicht gut und wirken geradezu toxisch auf Dein Wohlbefinden.
    • Komm in die Gegenwart
      Das Jetzt ist der einzige Moment, um den es in Deinem Leben geht. Alles andere ist schon vorbei oder ungewiss. Nur die Gegenwart erlebst Du. Lerne meditieren, am besten mit einer App, und bekomme ab jetzt mit, was wirklich passiert.
    • Verlasse Deinen Schutzpanzer
      Geh auf die Bühne! Du kannst nur wachsen und langfristig glücklich werden, wenn Du Dich neuen Herausforderungen stellst. Du traust Dich nicht? Stell Dir vor, was im allerschlimmsten Falle passieren kann. Sollte Dein Vorhaben nicht Deine Gesundheit oder die von anderen gefährden: Mach es!
    • Bring Deine Themen in den kosmischen Zusammenhang
      Wenn Dich etwas aus Deinem äußeren Umfeld belastet, frage Dich: Ist dies wirklich wichtig für die Menschheit? Was passiert mit der Erde, wenn ich diese Aufgabe nicht schaffe? Meistens ist es nicht so wichtig, was wir machen.

Wann meldet sich Dein Ego normalerweise und was machst Du dann? Hast Du auch “Freunde”, die Dir nicht gut tun und von denen Du Dich trennen solltest, aber Du traust Dich einfach nicht? Schreib uns einen Kommentar, damit die Diskussion ins Rollen kommt!

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