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	Kommentare auf LazyInvestors	</title>
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	<lastBuildDate>Fri, 02 Oct 2026 10:42:09 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Kommentar zu Webinar-Video &#8211; How To Make Altersvorsorge Suck Less von Dr. Anna Terschüren		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/webinar-video/#comments/38858</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Anna Terschüren]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://lazyinvestors.de/webinar-video/#comments/38857&quot;&gt;Sebastian&lt;/a&gt;.

Kurz gesagt: Sehr wahrscheinlich ja. Der Steuervorteil Eurer FRV ist kleiner, als er klingt – und die Kosten wiegen über 20 Jahre deutlich schwerer.

Zur Einordnung: Das Halbeinkünfteverfahren gilt nur unter bestimmten Bedingungen (Mindestlaufzeit des Vertrags und Mindestalter bei der Auszahlung) und betrifft nur die Gewinne – davon wird die Hälfte mit Eurem persönlichen Steuersatz versteuert. Im normalen ETF-Depot zahlst Du auf die Gewinne von Aktien-ETFs rund 18,5 % Steuer (dank Teilfreistellung). Liegt Euer Steuersatz im Alter zum Beispiel bei 30 %, wären es in der FRV effektiv 15 % auf die Gewinne. Der Unterschied sind also ein paar Prozentpunkte, und zwar nur auf den Gewinn.

Die Kosten dagegen laufen jedes Jahr auf das gesamte Kapital: Abschlusskosten, laufende Verwaltungsgebühren und Fondskosten. In unabhängigen Analysen sieht man: Von der möglichen Börsenrendite kommt bei vielen Policen am Ende nur ein kleiner Teil bei den Kund:innen an – der Rest geht für Kosten und die Produktkonstruktion drauf. Unterm Strich ist „Steuern sparen“ hier kein Qualitätsmerkmal. Der einzige sinnvolle Test ist: Was bleibt nach Kosten, Steuern und Einschränkungen netto übrig? Und da ist die eigene Anlage in ETFs in vielen Fällen transparenter, flexibler – und am Ende ertragreicher.

Zu Eurem Plan, das Kapital herauszunehmen und neu aufzusetzen: Würdet Ihr es wieder in eine FRV stecken, fielen erneut Abschlusskosten an, und die Fristen für den Steuervorteil begännen von vorn. Bevor Ihr den bestehenden Vertrag auflöst, lohnt sich ein Blick darauf, was bei Eurem konkreten Vertrag am meisten übrig lässt – neben Kündigen kann zum Beispiel auch Ruhendstellen sinnvoll sein. Für die Prüfung ist die Verbraucherzentrale, wie im Januar schon geschrieben, eine gute Anlaufstelle.

Und genau bei der Frage „Und was dann?“ setzt unser Kurs an: Wir zeigen Dir Schritt für Schritt, wie Du einen Einmalbetrag und eine monatliche Sparrate selbst in einem breit gestreuten, günstigen ETF-Portfolio anlegst. Dazu gehört auch, wie viel in den sicheren Teil (Tagesgeld, Festgeld, kurzlaufende Staatsanleihen) gehört, wenn Dir ein großes Verlustrisiko nicht recht ist, wie Du eine größere Summe gestaffelt investierst und wie die Besteuerung im eigenen Depot funktioniert. So kannst Du selbst durchrechnen und entscheiden, statt Dich auf Produktversprechen verlassen zu müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://lazyinvestors.de/webinar-video/#comments/38857">Sebastian</a>.</p>
<p>Kurz gesagt: Sehr wahrscheinlich ja. Der Steuervorteil Eurer FRV ist kleiner, als er klingt – und die Kosten wiegen über 20 Jahre deutlich schwerer.</p>
<p>Zur Einordnung: Das Halbeinkünfteverfahren gilt nur unter bestimmten Bedingungen (Mindestlaufzeit des Vertrags und Mindestalter bei der Auszahlung) und betrifft nur die Gewinne – davon wird die Hälfte mit Eurem persönlichen Steuersatz versteuert. Im normalen ETF-Depot zahlst Du auf die Gewinne von Aktien-ETFs rund 18,5 % Steuer (dank Teilfreistellung). Liegt Euer Steuersatz im Alter zum Beispiel bei 30 %, wären es in der FRV effektiv 15 % auf die Gewinne. Der Unterschied sind also ein paar Prozentpunkte, und zwar nur auf den Gewinn.</p>
<p>Die Kosten dagegen laufen jedes Jahr auf das gesamte Kapital: Abschlusskosten, laufende Verwaltungsgebühren und Fondskosten. In unabhängigen Analysen sieht man: Von der möglichen Börsenrendite kommt bei vielen Policen am Ende nur ein kleiner Teil bei den Kund:innen an – der Rest geht für Kosten und die Produktkonstruktion drauf. Unterm Strich ist „Steuern sparen“ hier kein Qualitätsmerkmal. Der einzige sinnvolle Test ist: Was bleibt nach Kosten, Steuern und Einschränkungen netto übrig? Und da ist die eigene Anlage in ETFs in vielen Fällen transparenter, flexibler – und am Ende ertragreicher.</p>
<p>Zu Eurem Plan, das Kapital herauszunehmen und neu aufzusetzen: Würdet Ihr es wieder in eine FRV stecken, fielen erneut Abschlusskosten an, und die Fristen für den Steuervorteil begännen von vorn. Bevor Ihr den bestehenden Vertrag auflöst, lohnt sich ein Blick darauf, was bei Eurem konkreten Vertrag am meisten übrig lässt – neben Kündigen kann zum Beispiel auch Ruhendstellen sinnvoll sein. Für die Prüfung ist die Verbraucherzentrale, wie im Januar schon geschrieben, eine gute Anlaufstelle.</p>
<p>Und genau bei der Frage „Und was dann?“ setzt unser Kurs an: Wir zeigen Dir Schritt für Schritt, wie Du einen Einmalbetrag und eine monatliche Sparrate selbst in einem breit gestreuten, günstigen ETF-Portfolio anlegst. Dazu gehört auch, wie viel in den sicheren Teil (Tagesgeld, Festgeld, kurzlaufende Staatsanleihen) gehört, wenn Dir ein großes Verlustrisiko nicht recht ist, wie Du eine größere Summe gestaffelt investierst und wie die Besteuerung im eigenen Depot funktioniert. So kannst Du selbst durchrechnen und entscheiden, statt Dich auf Produktversprechen verlassen zu müssen.</p>
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			</item>
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		<title>
		Kommentar zu Webinar-Video &#8211; How To Make Altersvorsorge Suck Less von Sebastian		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/webinar-video/#comments/38857</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo.
Bevor ich mich für euer Programm entscheide, würde ich um eine Einschätzung bitten.
Wir investieren in eine FRV als Altersvorsorge.
Dadurch profitieren wir vom Halbeinkünfteverfahren bei der Besteuerung.
Würden die Gewinne eures Konzeptes (bessere Anlagestruktur, geringere Kosten, etc.) so viel höher ausfallen, um diese Steuerermäßigung wieder einzufahren?
Der Fonds läuft nicht besonders gut und wir überlegen das Kapital herauszunehmen und als Einmalzahlung + mtl. Raten für weitere 20 Jahre als AV-Plan neu aufzulegen - wieder als FRV oder mit eurer Hilfe..

Vielen Dank im Voraus für eure Antwort.

VG
Sebastian]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo.<br />
Bevor ich mich für euer Programm entscheide, würde ich um eine Einschätzung bitten.<br />
Wir investieren in eine FRV als Altersvorsorge.<br />
Dadurch profitieren wir vom Halbeinkünfteverfahren bei der Besteuerung.<br />
Würden die Gewinne eures Konzeptes (bessere Anlagestruktur, geringere Kosten, etc.) so viel höher ausfallen, um diese Steuerermäßigung wieder einzufahren?<br />
Der Fonds läuft nicht besonders gut und wir überlegen das Kapital herauszunehmen und als Einmalzahlung + mtl. Raten für weitere 20 Jahre als AV-Plan neu aufzulegen &#8211; wieder als FRV oder mit eurer Hilfe..</p>
<p>Vielen Dank im Voraus für eure Antwort.</p>
<p>VG<br />
Sebastian</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Kommentar zu Webinar ETF-Video – How To Make Altersvorsorge Suck Less von Dr. Anna Terschüren		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/webinar-etf-video/#comments/38856</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Anna Terschüren]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://lazyinvestors.de/webinar-etf-video/#comments/38850&quot;&gt;Mary&lt;/a&gt;.

Vorweg: Eine individuelle Anlageempfehlung dürfen und wollen wir Dir nicht geben – wir sagen also nicht „mach genau das“ oder „lass das“. Die passende Lösung hängt immer von Deiner persönlichen Situation ab. Aber ein paar grundsätzliche Punkte, die genau bei Deiner Frage entscheidend sind:

Der wichtigste Faktor ist, ob Dein Depot zu Deinem Zeitplan passt – also dazu, wann Du das Geld brauchst. Du möchtest ab Jahr 3 monatlich entnehmen. Der Teil, den Du in den ersten Jahren brauchst, sollte deshalb so angelegt sein, dass Du ihn nutzen kannst, ohne auf die aktuellen Kurse schauen zu müssen – Du willst ja unbedingt vermeiden, in einer schlechten Börsenphase verkaufen zu müssen. Der Rest darf langfristig investiert bleiben, damit er eine Renditechance behält. Genau diese Aufteilung – wie viel gehört in schwankungsarme, wie viel in offensive Anlageklassen – ist bei einer größeren Summe mit festem Entnahmeplan der zentrale Punkt.

Ein zweiter Punkt bei einer großen Summe: Rein rational betrachtet sollte man so viel wie möglich so schnell wie möglich investieren – das führt langfristig meistens zum größten Vermögen. Wir empfehlen trotzdem, große Beträge in Tranchen anzulegen; das hat eher psychologische Gründe, damit man nicht gleich zu Beginn den Mut verliert, wenn der Markt einmal abrauscht.

Ich würde aber ehrlicherweise schwer davon abraten, sich „einfach“ ETFs auszusuchen und loszulegen. Vorher lohnt es sich, ein paar Fragen für Dich zu klären, die wichtiger sind als die konkrete ETF-Wahl: Wie viel gehört neben Aktien-ETFs in defensive Anlageklassen und wie gewichtet? Thesaurierend oder ausschüttend? Wie passe ich das Portfolio an, wenn ich daraus entnehme? Und wie steht es um meine Risikotragfähigkeit – emotional wie real?

Genau da führen wir Dich im Kurs Schritt für Schritt durch – auch ganz praktisch durch die ETF-Wahl und speziell durch die Entnahme-Phase, die bei Dir ja im Mittelpunkt steht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://lazyinvestors.de/webinar-etf-video/#comments/38850">Mary</a>.</p>
<p>Vorweg: Eine individuelle Anlageempfehlung dürfen und wollen wir Dir nicht geben – wir sagen also nicht „mach genau das“ oder „lass das“. Die passende Lösung hängt immer von Deiner persönlichen Situation ab. Aber ein paar grundsätzliche Punkte, die genau bei Deiner Frage entscheidend sind:</p>
<p>Der wichtigste Faktor ist, ob Dein Depot zu Deinem Zeitplan passt – also dazu, wann Du das Geld brauchst. Du möchtest ab Jahr 3 monatlich entnehmen. Der Teil, den Du in den ersten Jahren brauchst, sollte deshalb so angelegt sein, dass Du ihn nutzen kannst, ohne auf die aktuellen Kurse schauen zu müssen – Du willst ja unbedingt vermeiden, in einer schlechten Börsenphase verkaufen zu müssen. Der Rest darf langfristig investiert bleiben, damit er eine Renditechance behält. Genau diese Aufteilung – wie viel gehört in schwankungsarme, wie viel in offensive Anlageklassen – ist bei einer größeren Summe mit festem Entnahmeplan der zentrale Punkt.</p>
<p>Ein zweiter Punkt bei einer großen Summe: Rein rational betrachtet sollte man so viel wie möglich so schnell wie möglich investieren – das führt langfristig meistens zum größten Vermögen. Wir empfehlen trotzdem, große Beträge in Tranchen anzulegen; das hat eher psychologische Gründe, damit man nicht gleich zu Beginn den Mut verliert, wenn der Markt einmal abrauscht.</p>
<p>Ich würde aber ehrlicherweise schwer davon abraten, sich „einfach“ ETFs auszusuchen und loszulegen. Vorher lohnt es sich, ein paar Fragen für Dich zu klären, die wichtiger sind als die konkrete ETF-Wahl: Wie viel gehört neben Aktien-ETFs in defensive Anlageklassen und wie gewichtet? Thesaurierend oder ausschüttend? Wie passe ich das Portfolio an, wenn ich daraus entnehme? Und wie steht es um meine Risikotragfähigkeit – emotional wie real?</p>
<p>Genau da führen wir Dich im Kurs Schritt für Schritt durch – auch ganz praktisch durch die ETF-Wahl und speziell durch die Entnahme-Phase, die bei Dir ja im Mittelpunkt steht.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Webinar ETF-Video – How To Make Altersvorsorge Suck Less von Dr. Anna Terschüren		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/webinar-etf-video/#comments/38855</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Anna Terschüren]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://lazyinvestors.de/?page_id=20205#comment-38855</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://lazyinvestors.de/webinar-etf-video/#comments/38851&quot;&gt;Hilde.&lt;/a&gt;.

Erstmal: Klasse, dass Du Dir Deine Fonds so genau angeschaut hast – das machen die wenigsten. Und nein, mit 62 lohnt sich ein Umschichten durchaus noch. Denn Dein Geld brauchst Du ja nicht auf einen Schlag mit Rentenbeginn, sondern Du entnimmst es über viele Jahre, oft über 20 Jahre und mehr. Ein großer Teil davon bleibt also noch lange angelegt – und teure Fonds kosten Dich die ganze Zeit über Rendite.

Zum „Stilllegen“: Wenn Du nur die Einzahlungen stoppst, laufen die jährlichen Kosten auf das bereits angelegte Geld weiter. Das Kostenproblem löst Stilllegen allein also nicht.

So eine Entscheidung musst Du leider immer alleine treffen, aber wir haben ein paar „Denkanstöße“ für Dich: Zuallererst solltest Du Deine KÜNFTIGE Strategie klarhaben, der Du vertraust und die Du langfristig verfolgen willst (also hoffentlich ein breit gestreutes, globales ETF-Portfolio :). Und dann solltest Du auch danach handeln. Demnach wären alte Wertpapiere, die nicht mehr in Deine Strategie passen, zu verkaufen. Frag Dich also „Würde ich heute noch einmal diese Wertpapiere kaufen?“ und wenn die Antwort „nein“ lautet, dann handele auch dementsprechend.

Noch wichtiger als die Frage „umschichten ja oder nein“ ist in Deiner Situation aber etwas anderes: Weil Du in fünf Jahren größtenteils von Deinem Ersparten leben wirst, kommt es vor allem auf die richtige Aufteilung an.

Rendite bekommst Du nur, wenn Du Schwankungen aushältst. Für Aktien-ETFs heißt das: Das Geld, das Du heute investierst, sollte mindestens 10–15 Jahre nicht gebraucht werden. Das gilt vor allem für den schlimmsten Fall – also wenn es in dieser Zeit zu einem Crash kommt. Damit Du auch zu schlechten Börsenzeiten entspannt entnehmen kannst, sollte unbedingt ein Teil Deines Geldes so angelegt sein, dass Du es jederzeit nutzen kannst, ohne darauf achten zu müssen, wie gerade die Kurse stehen. Dafür bieten sich Tagesgeld, Festgeld oder kurzlaufende Staatsanleihen-ETFs höchster Bonität an. Das ist quasi Dein „Sicherheitsnetz“, während Aktien-ETFs Dein „Motor“ sind.

Wenn Du das richtig aufteilst, kannst Du auch jetzt noch gut investieren – Du brauchst nur einen klaren Plan.

Genau dabei helfen wir Dir im Kurs ganz konkret: wie viel Geld in den sicheren und wie viel in den renditestarken Teil gehört, wie Du Dein Depot Richtung Renteneintritt aufstellst und wie Du Dir später Deine Rente aus dem Depot auszahlst, ohne in einem Crash verkaufen zu müssen. Und mit Deinen ganz konkreten Fragen, etwa zu Deinen Bank-Fonds, bist Du in unserer Community und in den Live-Coaching-Calls genau richtig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://lazyinvestors.de/webinar-etf-video/#comments/38851">Hilde.</a>.</p>
<p>Erstmal: Klasse, dass Du Dir Deine Fonds so genau angeschaut hast – das machen die wenigsten. Und nein, mit 62 lohnt sich ein Umschichten durchaus noch. Denn Dein Geld brauchst Du ja nicht auf einen Schlag mit Rentenbeginn, sondern Du entnimmst es über viele Jahre, oft über 20 Jahre und mehr. Ein großer Teil davon bleibt also noch lange angelegt – und teure Fonds kosten Dich die ganze Zeit über Rendite.</p>
<p>Zum „Stilllegen“: Wenn Du nur die Einzahlungen stoppst, laufen die jährlichen Kosten auf das bereits angelegte Geld weiter. Das Kostenproblem löst Stilllegen allein also nicht.</p>
<p>So eine Entscheidung musst Du leider immer alleine treffen, aber wir haben ein paar „Denkanstöße“ für Dich: Zuallererst solltest Du Deine KÜNFTIGE Strategie klarhaben, der Du vertraust und die Du langfristig verfolgen willst (also hoffentlich ein breit gestreutes, globales ETF-Portfolio :). Und dann solltest Du auch danach handeln. Demnach wären alte Wertpapiere, die nicht mehr in Deine Strategie passen, zu verkaufen. Frag Dich also „Würde ich heute noch einmal diese Wertpapiere kaufen?“ und wenn die Antwort „nein“ lautet, dann handele auch dementsprechend.</p>
<p>Noch wichtiger als die Frage „umschichten ja oder nein“ ist in Deiner Situation aber etwas anderes: Weil Du in fünf Jahren größtenteils von Deinem Ersparten leben wirst, kommt es vor allem auf die richtige Aufteilung an.</p>
<p>Rendite bekommst Du nur, wenn Du Schwankungen aushältst. Für Aktien-ETFs heißt das: Das Geld, das Du heute investierst, sollte mindestens 10–15 Jahre nicht gebraucht werden. Das gilt vor allem für den schlimmsten Fall – also wenn es in dieser Zeit zu einem Crash kommt. Damit Du auch zu schlechten Börsenzeiten entspannt entnehmen kannst, sollte unbedingt ein Teil Deines Geldes so angelegt sein, dass Du es jederzeit nutzen kannst, ohne darauf achten zu müssen, wie gerade die Kurse stehen. Dafür bieten sich Tagesgeld, Festgeld oder kurzlaufende Staatsanleihen-ETFs höchster Bonität an. Das ist quasi Dein „Sicherheitsnetz“, während Aktien-ETFs Dein „Motor“ sind.</p>
<p>Wenn Du das richtig aufteilst, kannst Du auch jetzt noch gut investieren – Du brauchst nur einen klaren Plan.</p>
<p>Genau dabei helfen wir Dir im Kurs ganz konkret: wie viel Geld in den sicheren und wie viel in den renditestarken Teil gehört, wie Du Dein Depot Richtung Renteneintritt aufstellst und wie Du Dir später Deine Rente aus dem Depot auszahlst, ohne in einem Crash verkaufen zu müssen. Und mit Deinen ganz konkreten Fragen, etwa zu Deinen Bank-Fonds, bist Du in unserer Community und in den Live-Coaching-Calls genau richtig.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Webinar Ü50-Video – How To Make Altersvorsorge Suck Less von Dr. Anna Terschüren		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/webinar-ue50-video/#comments/38854</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dr. Anna Terschüren]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://lazyinvestors.de/webinar-ue50-video/#comments/38852&quot;&gt;Monika&lt;/a&gt;.

Euer Grundgedanke ist genau richtig. Aktien-ETFs sollten im schlimmsten Fall 10–15 Jahre Zeit haben, sich von einem Crash zu erholen. So lange hat es bislang höchstens gedauert. Meist ging es viel schneller. Es geht nur darum: Ihr solltet nie gezwungen sein, Eure Aktien-ETFs in einem Crash zu verkaufen.

Dafür gibt es den sicheren Teil: Tagesgeld, Festgeld oder kurzlaufende Staatsanleihen-ETFs mit sehr hoher Bonität. Das ist Euer Sicherheitsnetz, während Aktien-ETFs Euer Motor sind, damit Euer Geld nicht von der Inflation aufgefressen wird. Läuft die Börse gut, entnehmt Ihr ganz normal aus den Aktien-ETFs. In einer Krise lebt Ihr aus dem Sicherheitsnetz, und die Aktien bekommen die Zeit, die sie zum Erholen brauchen.

Reichen die 90.000 € als Puffer? Grob gerechnet: Nach den rund 20.000 € für die Krankenkasse bleiben etwa 70.000 €. Bei einer Rentenlücke von 1.500 € im Monat, also 18.000 € im Jahr, deckt das knapp vier Jahre. Das ist schon ein ordentliches Polster. Ob es für Euch reicht, hängt aber vor allem am Verhältnis: Wie groß ist Euer ETF-Depot, und welchen Anteil Eurer Ausgaben muss es tragen? Je mehr Ihr auf das Geld aus dem Depot angewiesen seid, desto größer sollte der sichere Teil sein.

Der Knackpunkt ist die Zeit bis zur Rente. Die Einmalzahlung kommt erst mit dem Renteneintritt. Bis dahin steckt Euer ganzes Vermögen in Aktien. Kommt ein Crash kurz vor der Rente, trifft er genau das Geld, von dem Ihr danach 20 Jahre und mehr leben wollt – und schlechte Börsenjahre direkt zu Rentenbeginn lassen das Geld deutlich schneller schrumpfen. Deshalb baut man das Portfolio typischerweise schon etwa zehn Jahre vor der Rente Schritt für Schritt schwankungsärmer um. Ist die Einmalzahlung fest zugesagt, könnt Ihr sie dabei durchaus als Teil Eures sicheren Anteils mitrechnen – dann muss der Umbau im Depot entsprechend weniger stark ausfallen.

Genau das rechnen wir im Kurs durch: wie groß Euer Depot für Eure Rentenlücke sein muss, wie Ihr es bis zur Rente Schritt für Schritt umbaut und wie Ihr danach entnehmt – was Ihr in guten Börsenjahren verkauft, was bei Schwäche und was im Crash. Mit 57 und 58 ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt für diesen Plan.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://lazyinvestors.de/webinar-ue50-video/#comments/38852">Monika</a>.</p>
<p>Euer Grundgedanke ist genau richtig. Aktien-ETFs sollten im schlimmsten Fall 10–15 Jahre Zeit haben, sich von einem Crash zu erholen. So lange hat es bislang höchstens gedauert. Meist ging es viel schneller. Es geht nur darum: Ihr solltet nie gezwungen sein, Eure Aktien-ETFs in einem Crash zu verkaufen.</p>
<p>Dafür gibt es den sicheren Teil: Tagesgeld, Festgeld oder kurzlaufende Staatsanleihen-ETFs mit sehr hoher Bonität. Das ist Euer Sicherheitsnetz, während Aktien-ETFs Euer Motor sind, damit Euer Geld nicht von der Inflation aufgefressen wird. Läuft die Börse gut, entnehmt Ihr ganz normal aus den Aktien-ETFs. In einer Krise lebt Ihr aus dem Sicherheitsnetz, und die Aktien bekommen die Zeit, die sie zum Erholen brauchen.</p>
<p>Reichen die 90.000 € als Puffer? Grob gerechnet: Nach den rund 20.000 € für die Krankenkasse bleiben etwa 70.000 €. Bei einer Rentenlücke von 1.500 € im Monat, also 18.000 € im Jahr, deckt das knapp vier Jahre. Das ist schon ein ordentliches Polster. Ob es für Euch reicht, hängt aber vor allem am Verhältnis: Wie groß ist Euer ETF-Depot, und welchen Anteil Eurer Ausgaben muss es tragen? Je mehr Ihr auf das Geld aus dem Depot angewiesen seid, desto größer sollte der sichere Teil sein.</p>
<p>Der Knackpunkt ist die Zeit bis zur Rente. Die Einmalzahlung kommt erst mit dem Renteneintritt. Bis dahin steckt Euer ganzes Vermögen in Aktien. Kommt ein Crash kurz vor der Rente, trifft er genau das Geld, von dem Ihr danach 20 Jahre und mehr leben wollt – und schlechte Börsenjahre direkt zu Rentenbeginn lassen das Geld deutlich schneller schrumpfen. Deshalb baut man das Portfolio typischerweise schon etwa zehn Jahre vor der Rente Schritt für Schritt schwankungsärmer um. Ist die Einmalzahlung fest zugesagt, könnt Ihr sie dabei durchaus als Teil Eures sicheren Anteils mitrechnen – dann muss der Umbau im Depot entsprechend weniger stark ausfallen.</p>
<p>Genau das rechnen wir im Kurs durch: wie groß Euer Depot für Eure Rentenlücke sein muss, wie Ihr es bis zur Rente Schritt für Schritt umbaut und wie Ihr danach entnehmt – was Ihr in guten Börsenjahren verkauft, was bei Schwäche und was im Crash. Mit 57 und 58 ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt für diesen Plan.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Webinar Ü50-Video – How To Make Altersvorsorge Suck Less von Hinrich		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/webinar-ue50-video/#comments/38853</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hinrich]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe schon gestartet - möchte aber noch mehr anlegen - aber außerdem will ich noch eine Immobilie erwerben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe schon gestartet &#8211; möchte aber noch mehr anlegen &#8211; aber außerdem will ich noch eine Immobilie erwerben</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Webinar Ü50-Video – How To Make Altersvorsorge Suck Less von Monika		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/webinar-ue50-video/#comments/38852</link>

		<dc:creator><![CDATA[Monika]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://lazyinvestors.de/?page_id=20183#comment-38852</guid>

					<description><![CDATA[Hallo
Danke für die Möglichkeit, hier Fragen zu stellen.
Wir sind 57 und 58 Jahre alt und bereits in breit gestreute Etfs investiert. Alles Aktienfonds. Wir bekämen bei Renteneintritt eine Einmalzahlung von 90000€,müssen davon aber über 7 Jahre hinweg ca 20000 an die Krankenkasse zahlen. Unsere Frage:
Können wir nicht bis zur Rente in Aktienfonds investiert bleiben und weiter investieren und diese Einmalzahlung dann voll als sicheren Puffer anlegen, um nicht in Krisenzeiten Aktien verkaufen zu müssen. Also müsste das von der Zeit her noch klappen, da 90000 ja schon eine beträchtliche Summe sind, oder wäre das zu wenig? Sagen wir Mal die Rentenlücke wäre ca 1500€....und die Etfs würden reichen( wenn ich das auch noch nicht genau sagen kann, evtl würden wir da irgendwann Mal den Kurs dazuholen)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo<br />
Danke für die Möglichkeit, hier Fragen zu stellen.<br />
Wir sind 57 und 58 Jahre alt und bereits in breit gestreute Etfs investiert. Alles Aktienfonds. Wir bekämen bei Renteneintritt eine Einmalzahlung von 90000€,müssen davon aber über 7 Jahre hinweg ca 20000 an die Krankenkasse zahlen. Unsere Frage:<br />
Können wir nicht bis zur Rente in Aktienfonds investiert bleiben und weiter investieren und diese Einmalzahlung dann voll als sicheren Puffer anlegen, um nicht in Krisenzeiten Aktien verkaufen zu müssen. Also müsste das von der Zeit her noch klappen, da 90000 ja schon eine beträchtliche Summe sind, oder wäre das zu wenig? Sagen wir Mal die Rentenlücke wäre ca 1500€&#8230;.und die Etfs würden reichen( wenn ich das auch noch nicht genau sagen kann, evtl würden wir da irgendwann Mal den Kurs dazuholen)</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Webinar ETF-Video – How To Make Altersvorsorge Suck Less von Hilde.		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/webinar-etf-video/#comments/38851</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hilde.]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://lazyinvestors.de/?page_id=20205#comment-38851</guid>

					<description><![CDATA[Hallo ihr Zwei, das hört sich tatsächlich sehr interessant an. Ich bin sehr interessiert an eurem Webinar. Allerdings bin ich schon über 60 Jahre alt und habe &quot;nur&quot; noch 5 Jahre bis zur Rente. Bin auch schon teilweise investiert, aber bin mit meinen Fondsanlagen bei der Bank nicht mehr so klar. Deswegen meine Frage an euch: Lohnt sich ein Umschichten in andere Geldanlagen noch für mich?
Freue mich über eine schnelle Rückmeldung von euch.
Herzliche Grüße 
Hilde]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr Zwei, das hört sich tatsächlich sehr interessant an. Ich bin sehr interessiert an eurem Webinar. Allerdings bin ich schon über 60 Jahre alt und habe &#8222;nur&#8220; noch 5 Jahre bis zur Rente. Bin auch schon teilweise investiert, aber bin mit meinen Fondsanlagen bei der Bank nicht mehr so klar. Deswegen meine Frage an euch: Lohnt sich ein Umschichten in andere Geldanlagen noch für mich?<br />
Freue mich über eine schnelle Rückmeldung von euch.<br />
Herzliche Grüße<br />
Hilde</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Webinar ETF-Video – How To Make Altersvorsorge Suck Less von Mary		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/webinar-etf-video/#comments/38850</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mary]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://lazyinvestors.de/?page_id=20205#comment-38850</guid>

					<description><![CDATA[Ich bin 72, habe durch einen hausverkauf eine siebenstellige Summe zur Verfügung, die ich anlegen möchte, um ab Jahr 3 monatlich € 4000 entnehmen zu können. Ich möchte in geldmarkt ETFs, Vanguard lifestyle etf 40/60 alles zu gleichen Teilen, ist das schlau?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin 72, habe durch einen hausverkauf eine siebenstellige Summe zur Verfügung, die ich anlegen möchte, um ab Jahr 3 monatlich € 4000 entnehmen zu können. Ich möchte in geldmarkt ETFs, Vanguard lifestyle etf 40/60 alles zu gleichen Teilen, ist das schlau?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Kommentar zu Webinar Ü50-Video – How To Make Altersvorsorge Suck Less von Günter Zoller		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/webinar-ue50-video/#comments/38847</link>

		<dc:creator><![CDATA[Günter Zoller]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://lazyinvestors.de/?page_id=20183#comment-38847</guid>

					<description><![CDATA[Ihr seid Klasse!
Den Kurs will ich machen ab dem Zeitpunkt ich eine größere Summe Geld aus Immobilien Verkauf zur Verfügung habe. 
Vermutlich Anfang kommenden Jahres. 
Nochmal! Ich finde die klare und strukturierte Art überzeugend.
Herzliche Grüße 
Günter Z.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr seid Klasse!<br />
Den Kurs will ich machen ab dem Zeitpunkt ich eine größere Summe Geld aus Immobilien Verkauf zur Verfügung habe.<br />
Vermutlich Anfang kommenden Jahres.<br />
Nochmal! Ich finde die klare und strukturierte Art überzeugend.<br />
Herzliche Grüße<br />
Günter Z.</p>
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