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	Kommentare zu: Mieten vs. Kaufen 2025 &#8211; Überraschende Zahlen	</title>
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		<title>
		Von: Kaufenmieten		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36871</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kaufenmieten]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
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					<description><![CDATA[Zunächst danke für den Beitrag. Auch ich zweifle schon länger daran, ob ein Immobilienkauf tatsächlich eine gute Investition für das Alter darstellt.
Dabei bin ich bereits des Öfteren auf Vergleichsrechnungen wie eure gestoßen, die eindeutig belegen, dass Aktien, ETF, etc. bessere Renditen bzw. einen höheren Wertzuwachs bringen als Eigenheime.

Trotzdem habe ich zwei Punkte mit denen ich mich schwer tue:

1. Die Börse mag durchschnittlich gute Renditen bringen, aber wenn während der ersten Rentenjahre der Markt crashed, hat man ein großes Problem, das einen finanziell teuer zu stehen kommt. Man ist auf das Geld  angewiesen und muss es aus dem Portfolio entnehmen, egal wie es gerade läuft.

2. In eurer Rechnung können beide Protagonisten auf ziemlich viel Geld zurückgreifen. Für viele Menschen stellt sich die Situation jedoch so dar, dass die Mieten soviel auffressen, dass nach Abzug der Fixkosten gar keine nennenswerten Summen mehr in Aktien investiert werden können.
Da Wohnen ein Grundbedürfnis darstellt, hat man die Ausgaben hierfür so oder so. Daher mein Fazit: Viele Durchschnittsverdiener fahren mit dem auf sie zugeschnittenenen Eigenheim ( nicht zu groß und teuer) besser als andersrum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst danke für den Beitrag. Auch ich zweifle schon länger daran, ob ein Immobilienkauf tatsächlich eine gute Investition für das Alter darstellt.<br />
Dabei bin ich bereits des Öfteren auf Vergleichsrechnungen wie eure gestoßen, die eindeutig belegen, dass Aktien, ETF, etc. bessere Renditen bzw. einen höheren Wertzuwachs bringen als Eigenheime.</p>
<p>Trotzdem habe ich zwei Punkte mit denen ich mich schwer tue:</p>
<p>1. Die Börse mag durchschnittlich gute Renditen bringen, aber wenn während der ersten Rentenjahre der Markt crashed, hat man ein großes Problem, das einen finanziell teuer zu stehen kommt. Man ist auf das Geld  angewiesen und muss es aus dem Portfolio entnehmen, egal wie es gerade läuft.</p>
<p>2. In eurer Rechnung können beide Protagonisten auf ziemlich viel Geld zurückgreifen. Für viele Menschen stellt sich die Situation jedoch so dar, dass die Mieten soviel auffressen, dass nach Abzug der Fixkosten gar keine nennenswerten Summen mehr in Aktien investiert werden können.<br />
Da Wohnen ein Grundbedürfnis darstellt, hat man die Ausgaben hierfür so oder so. Daher mein Fazit: Viele Durchschnittsverdiener fahren mit dem auf sie zugeschnittenenen Eigenheim ( nicht zu groß und teuer) besser als andersrum.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Anna		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36859</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anna]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36858&quot;&gt;Benedikt&lt;/a&gt;.

Hej Benedikt,

Ahhh, Du meinst den sagenumwobenen Effekt der „Weginflationierung von Immobilienschulden“. Zunächst muss man hier zwischen erwarteter und unerwarteter Inflation unterscheiden. Die erste ist per Definition bereits eingepreist, da sie von den Marktteilnehmern angenommen wird – ob jetzt bei Kreditzinsen oder Aktiendividenden. Hier lässt sich also kein Vorteil ausbeuten. Die unerwartete ist… unerwartet und kann deswegen zu dem von Dir beschriebenen Szenario führen, genauso gut aber eben nicht. Hierbei handelt es sich also um reine Spekulation. In der Vergangenheit hat der Gesetzgeber auf Hyperinflation übrigens reagiert, z.B. mit der Hauszinssteuer. Das sollte man nicht vergessen. Des Weiteren reagieren natürlich auch Mieten darauf etc. Ist also alles nicht so simpel.
Nichtsdestotrotz: In unserem Rechner, der konservativ (= zugunsten des Immobilienszenarios) rechnet, haben wir diesen Effekt berücksichtigt. Und die Ergebnisse sprechen immernoch in der Vielzahl der Fälle für das Mietszenario. Du kannst also einfach mal Deine Annahmen da reinwerfen und gucken, was rauskommt. Derartige Rechner gibt es natürlich noch mehr, falls Du unserem nicht trauen solltest…

Zu dem anderen Punkt: Hier sollte unterschieden werden zwischen realer Rendite in der Anspar- und Entsparphase und dem Anteil von defensiven Anlagen wie Staatsanleihen. Meine Berechnungen beziehen sich nur auf den Aktienteil, wie unschwer erkennbar ist :) Und selbstverständlich kannst Du eine konservative Annahme für die Entsparphase treffen. Zur sicheren Entnahmerate gibt es diverse Quellen, die teilweise eine höhere Rate, teilweise eine niedrigere nahelegen. Am Ende des Tages beruht sie auf so vielen Annahmen – auch diese kannst Du beispielhaft in unserem Rechner eingeben. Wenn Du es genau wissen willst, müsstest Du eine Monte-Carlo-Simulation durchführen. Am sichersten ist es, wenn man mit seinen Ausgaben einigermaßen flexibel reagieren kann. Das hilft.

Also ich hoffe ich habe Dich jetzt nicht zu sehr geschockt. Etwas klarer jetzt? 

Viele Grüße,
Anna]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36858">Benedikt</a>.</p>
<p>Hej Benedikt,</p>
<p>Ahhh, Du meinst den sagenumwobenen Effekt der „Weginflationierung von Immobilienschulden“. Zunächst muss man hier zwischen erwarteter und unerwarteter Inflation unterscheiden. Die erste ist per Definition bereits eingepreist, da sie von den Marktteilnehmern angenommen wird – ob jetzt bei Kreditzinsen oder Aktiendividenden. Hier lässt sich also kein Vorteil ausbeuten. Die unerwartete ist… unerwartet und kann deswegen zu dem von Dir beschriebenen Szenario führen, genauso gut aber eben nicht. Hierbei handelt es sich also um reine Spekulation. In der Vergangenheit hat der Gesetzgeber auf Hyperinflation übrigens reagiert, z.B. mit der Hauszinssteuer. Das sollte man nicht vergessen. Des Weiteren reagieren natürlich auch Mieten darauf etc. Ist also alles nicht so simpel.<br />
Nichtsdestotrotz: In unserem Rechner, der konservativ (= zugunsten des Immobilienszenarios) rechnet, haben wir diesen Effekt berücksichtigt. Und die Ergebnisse sprechen immernoch in der Vielzahl der Fälle für das Mietszenario. Du kannst also einfach mal Deine Annahmen da reinwerfen und gucken, was rauskommt. Derartige Rechner gibt es natürlich noch mehr, falls Du unserem nicht trauen solltest…</p>
<p>Zu dem anderen Punkt: Hier sollte unterschieden werden zwischen realer Rendite in der Anspar- und Entsparphase und dem Anteil von defensiven Anlagen wie Staatsanleihen. Meine Berechnungen beziehen sich nur auf den Aktienteil, wie unschwer erkennbar ist 🙂 Und selbstverständlich kannst Du eine konservative Annahme für die Entsparphase treffen. Zur sicheren Entnahmerate gibt es diverse Quellen, die teilweise eine höhere Rate, teilweise eine niedrigere nahelegen. Am Ende des Tages beruht sie auf so vielen Annahmen – auch diese kannst Du beispielhaft in unserem Rechner eingeben. Wenn Du es genau wissen willst, müsstest Du eine Monte-Carlo-Simulation durchführen. Am sichersten ist es, wenn man mit seinen Ausgaben einigermaßen flexibel reagieren kann. Das hilft.</p>
<p>Also ich hoffe ich habe Dich jetzt nicht zu sehr geschockt. Etwas klarer jetzt? </p>
<p>Viele Grüße,<br />
Anna</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Benedikt		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36858</link>

		<dc:creator><![CDATA[Benedikt]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36857&quot;&gt;Anna&lt;/a&gt;.

Hei Anna, 

Mein Punkt ist, dass wenn ich ein 10.000 € ETF Portfolio vergleiche mit einer Investition von 10.000 € in eine 100.000 € Immobilie, ich denke, das die Immobilie besser abschneiden wird. 

wie oben bereits gesagt bleibt am Ende auch nicht so viel übrig von der ETF Rendite und sie bezieht sich halt nur auf die 10.000 €. Genauer gesagt bleibt bei konservativer Betrachtung nur eine Nettorendite von 2,92 % übrig oder wenn wir bei deinen Annahmen bleiben 4%. Also 4% von 10.000 € sind 292 € oder eben 400 € realer Wertzuwachs + Inflation 200 € wären bis zu 600 € nominaler Geldzuwachs.  

Meine Immobilienrendite bezieht sich auf die 100.000 €. Das heißt, bei 2,5 % nominal Rendite (da ist noch nicht mal reale Rendite dabei so wie wir es das letzte Jahrzehnt hatten insbesondere in guten Lagen) würden meine Immobilie im ersten Jahr um 2.500 € nominal steigen lassen. UND wohnen muss ja ich ja sowieso, also auch Mieter. Ziehe ich jetzt noch die Inflation ab von meinem Kredit sieht die Kalkulation noch besser aus. 100.000 € - 2,5% Inflation = 97.500 € realer Kreditbetrag nach Kaufkraftverlust. Differenz zwischen nominaler Wertzuwachs und Kreditbetrag = 102.500 € - 97.500 € = 5.000 €. Ich habe also eine Rendite von 50 % im ersten Jahr, ohne auf steigende Preise zu spekulieren. Damit die Berechnung nachhaltig ist, sollte der Cashflow positiv sein, um alle laufenden Kosten bestreiten zu können. Oder zumindest mittelfristig in der SOLL-Kalkulation. Zugegeben werden sich nur die wenigsten mit einer 100 % Finanzierung wohl fühlen. Aber bei 80 - 50 % FK wird man auch heute noch Immobilien finden, welche Cashflow positiv sind UND die EK-Rendite (Eigenkapital) wird dann eben nicht bei 50 % sein, sondern bei 12% bis 30%. Aktuell sind die Wertzuwächse nach Ablauf der Spekulationsfrist steuerfrei. Außerdem werdet Ihr mit steigendem Alter auch euer Einkommen erhöhen, wodurch es euch noch leichter fallen wird euch zu entschulden.
Also ich hoffe ich habe dich jetzt nicht zu sehr geschockt, aber ich kann dir das aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Etwas klarer jetzt? 

****************

Bei dem Link von Dir setzt ihr finanzielle Freiheit mit dem 25-fachen gleich, was wiederum einer Rendite von 4 % entspricht. Diese Zahl beruht aus der Trinity Studie. Dort wurde untersucht, wie viele Portfolios nach 30 Jahren überlebt haben bei einem 50/50 Portfolio. Also das Ziel war zu überleben. Die Meisten Teilnehmer mussten an die Vermögenssubstanz, sodass das Vermögen immer kleiner wurde. Von Realer Rendite kann hier also keine Rede sein. Natürlich gab es auch einzelne Portfolios die es geschafft haben und sogar reale Wertsteigerungen erzielt haben in diesem Zeitraum, allerdings war das eher die Ausnahme. Der 30 jährige Zeitraum wurde so gewählt, da dies ein typischer Rentenzeitraum ist, also für 65+. Wo wir wieder eher in der Sparte der Altersvorsorge wären und nicht finanziell frei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36857">Anna</a>.</p>
<p>Hei Anna, </p>
<p>Mein Punkt ist, dass wenn ich ein 10.000 € ETF Portfolio vergleiche mit einer Investition von 10.000 € in eine 100.000 € Immobilie, ich denke, das die Immobilie besser abschneiden wird. </p>
<p>wie oben bereits gesagt bleibt am Ende auch nicht so viel übrig von der ETF Rendite und sie bezieht sich halt nur auf die 10.000 €. Genauer gesagt bleibt bei konservativer Betrachtung nur eine Nettorendite von 2,92 % übrig oder wenn wir bei deinen Annahmen bleiben 4%. Also 4% von 10.000 € sind 292 € oder eben 400 € realer Wertzuwachs + Inflation 200 € wären bis zu 600 € nominaler Geldzuwachs.  </p>
<p>Meine Immobilienrendite bezieht sich auf die 100.000 €. Das heißt, bei 2,5 % nominal Rendite (da ist noch nicht mal reale Rendite dabei so wie wir es das letzte Jahrzehnt hatten insbesondere in guten Lagen) würden meine Immobilie im ersten Jahr um 2.500 € nominal steigen lassen. UND wohnen muss ja ich ja sowieso, also auch Mieter. Ziehe ich jetzt noch die Inflation ab von meinem Kredit sieht die Kalkulation noch besser aus. 100.000 € &#8211; 2,5% Inflation = 97.500 € realer Kreditbetrag nach Kaufkraftverlust. Differenz zwischen nominaler Wertzuwachs und Kreditbetrag = 102.500 € &#8211; 97.500 € = 5.000 €. Ich habe also eine Rendite von 50 % im ersten Jahr, ohne auf steigende Preise zu spekulieren. Damit die Berechnung nachhaltig ist, sollte der Cashflow positiv sein, um alle laufenden Kosten bestreiten zu können. Oder zumindest mittelfristig in der SOLL-Kalkulation. Zugegeben werden sich nur die wenigsten mit einer 100 % Finanzierung wohl fühlen. Aber bei 80 &#8211; 50 % FK wird man auch heute noch Immobilien finden, welche Cashflow positiv sind UND die EK-Rendite (Eigenkapital) wird dann eben nicht bei 50 % sein, sondern bei 12% bis 30%. Aktuell sind die Wertzuwächse nach Ablauf der Spekulationsfrist steuerfrei. Außerdem werdet Ihr mit steigendem Alter auch euer Einkommen erhöhen, wodurch es euch noch leichter fallen wird euch zu entschulden.<br />
Also ich hoffe ich habe dich jetzt nicht zu sehr geschockt, aber ich kann dir das aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Etwas klarer jetzt? </p>
<p>****************</p>
<p>Bei dem Link von Dir setzt ihr finanzielle Freiheit mit dem 25-fachen gleich, was wiederum einer Rendite von 4 % entspricht. Diese Zahl beruht aus der Trinity Studie. Dort wurde untersucht, wie viele Portfolios nach 30 Jahren überlebt haben bei einem 50/50 Portfolio. Also das Ziel war zu überleben. Die Meisten Teilnehmer mussten an die Vermögenssubstanz, sodass das Vermögen immer kleiner wurde. Von Realer Rendite kann hier also keine Rede sein. Natürlich gab es auch einzelne Portfolios die es geschafft haben und sogar reale Wertsteigerungen erzielt haben in diesem Zeitraum, allerdings war das eher die Ausnahme. Der 30 jährige Zeitraum wurde so gewählt, da dies ein typischer Rentenzeitraum ist, also für 65+. Wo wir wieder eher in der Sparte der Altersvorsorge wären und nicht finanziell frei.</p>
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		<title>
		Von: Anna		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36857</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anna]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36854&quot;&gt;Benedikt&lt;/a&gt;.

Hej Benedikt, ich kann Deine Punkte ehrlicherweise nicht so richtig nachvollziehen. Unsere Renditeannahmen inkl. Inflation und Steuern kannst Du dem Artikel entnehmen. Wenn Du magst kannst Du auch mehr darüber hier lesen: https://lazyinvestors.de/etf-sparplan-rechner/
Die reale Rendite liegt eher über 4%... Am Ende des Tages ist aber das Wichtigste, ordentlich Geld zur Seite zu legen, um der Altersarmut zu entfliehen.
Viele Grüße,
Anna]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36854">Benedikt</a>.</p>
<p>Hej Benedikt, ich kann Deine Punkte ehrlicherweise nicht so richtig nachvollziehen. Unsere Renditeannahmen inkl. Inflation und Steuern kannst Du dem Artikel entnehmen. Wenn Du magst kannst Du auch mehr darüber hier lesen: <a href="https://lazyinvestors.de/etf-sparplan-rechner/" rel="ugc">https://lazyinvestors.de/etf-sparplan-rechner/</a><br />
Die reale Rendite liegt eher über 4%&#8230; Am Ende des Tages ist aber das Wichtigste, ordentlich Geld zur Seite zu legen, um der Altersarmut zu entfliehen.<br />
Viele Grüße,<br />
Anna</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Benedikt		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36854</link>

		<dc:creator><![CDATA[Benedikt]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
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					<description><![CDATA[Hmm, ich denke eine Investition in Wohnimmobilien ist langfristig eine sinnvolle Entscheidung. Egal ob jetzt Eigenheim oder Kapitalanleger. Allein die Möglichkeit sich relativ risikolos zu Verschulden bei nominal steigenden Preisen, wovon in der Regel auszugehen ist, stellt einen finanziell doch besser in unserer Welt. 

Selbst wenn ich 10% p.a. am Aktienmarkt mache, bekomme ich die nur auf mein EK. Bei 100€ (80 ETF und 20 Cash oder Anleihen) wären das 8€, wovon ich am Ende des Jahres nach Steuer nur noch ca. 74% habe. Also 5,92€ nach Steuer. Nach Inflation sind es ja wieder 2 weniger. Also 5,92 - 2 = 3,92€. Bankgebühren sagen wir Mal 0,5 % auf das Gesamtvermögen pro Jahr, 3,92 - 0,5 = 3,42%. 

Natürlich kann der Versuch nur schief gehen eine komplexe Welt und Ihre Veränderungen, runtergerbochen und grob vereinfacht, in eine Kennzahl wie die der Inflation auszudrücken. Will sagen meine persönliche Inflation liegt ganz offiziell höher, aufgrund meines individuellen Konsumverhaltens. Darüber hinaus gibt es die Diskussion, dass Produktverbesserungen mitberücksichtigt werden, Produktverschlechterungen allerdings nicht. Und selbst wenn das Produkt besser wird aber trotzdem gleich teuer am Ende bleibt, da das alte Modell ein Auslaufmodell ist und daher nicht mehr wirtschaftlich produziert werden kann, habe ich ja jetzt die volle Ausgabe und das Geld fehlt im im Geldbeutel.
Daher würde ich die Inflation eher noch höher ansetzten um 0,5 Prozent. 
Somit müsste man diese abziehen, 3.42 - 0,5 = 2,92 % reale EK Rendite was dir bei 10% Aktienrendite übrigbleibt? Das reicht gerade Mal um der Altersarmut zu entfliehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, ich denke eine Investition in Wohnimmobilien ist langfristig eine sinnvolle Entscheidung. Egal ob jetzt Eigenheim oder Kapitalanleger. Allein die Möglichkeit sich relativ risikolos zu Verschulden bei nominal steigenden Preisen, wovon in der Regel auszugehen ist, stellt einen finanziell doch besser in unserer Welt. </p>
<p>Selbst wenn ich 10% p.a. am Aktienmarkt mache, bekomme ich die nur auf mein EK. Bei 100€ (80 ETF und 20 Cash oder Anleihen) wären das 8€, wovon ich am Ende des Jahres nach Steuer nur noch ca. 74% habe. Also 5,92€ nach Steuer. Nach Inflation sind es ja wieder 2 weniger. Also 5,92 &#8211; 2 = 3,92€. Bankgebühren sagen wir Mal 0,5 % auf das Gesamtvermögen pro Jahr, 3,92 &#8211; 0,5 = 3,42%. </p>
<p>Natürlich kann der Versuch nur schief gehen eine komplexe Welt und Ihre Veränderungen, runtergerbochen und grob vereinfacht, in eine Kennzahl wie die der Inflation auszudrücken. Will sagen meine persönliche Inflation liegt ganz offiziell höher, aufgrund meines individuellen Konsumverhaltens. Darüber hinaus gibt es die Diskussion, dass Produktverbesserungen mitberücksichtigt werden, Produktverschlechterungen allerdings nicht. Und selbst wenn das Produkt besser wird aber trotzdem gleich teuer am Ende bleibt, da das alte Modell ein Auslaufmodell ist und daher nicht mehr wirtschaftlich produziert werden kann, habe ich ja jetzt die volle Ausgabe und das Geld fehlt im im Geldbeutel.<br />
Daher würde ich die Inflation eher noch höher ansetzten um 0,5 Prozent.<br />
Somit müsste man diese abziehen, 3.42 &#8211; 0,5 = 2,92 % reale EK Rendite was dir bei 10% Aktienrendite übrigbleibt? Das reicht gerade Mal um der Altersarmut zu entfliehen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sue		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36817</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sue]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://lazyinvestors.de/?p=1592#comment-36817</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36498&quot;&gt;Martin&lt;/a&gt;.

&quot;dass große Vermögen (die kleinen mögen geschichtlich weniger Relevanz haben) durch Immobilien entstanden sind.&quot;
--&#062; nicht durch eigengenutzte Immobilien, sondern Immobilien in Form von Kapitalanlagen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36498">Martin</a>.</p>
<p>&#8222;dass große Vermögen (die kleinen mögen geschichtlich weniger Relevanz haben) durch Immobilien entstanden sind.&#8220;<br />
&#8211;&gt; nicht durch eigengenutzte Immobilien, sondern Immobilien in Form von Kapitalanlagen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36723</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://lazyinvestors.de/?p=1592#comment-36723</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/20092&quot;&gt;Hilker&lt;/a&gt;.

Ich stimme Dir zu, das Lärm ein großes problem darstellen kann. Aber für mich ist das eigentlich eher ein Argument für die Miete. Sollte ich wirklich unerträgliche Nachbarn/Lärmbelästigung haben, bin ich mit der gemieteten Immobilie tendenziell flexibler als mit der dem Eigentum. 

Du gehst jetzt von einem freistehenden Haus aus. Das ist aber nicht die Regel und meist auch teurer als Doppelhaus, oder Reihenendhaus. Außerdem ist Lärm nicht das einzige Streitgrund. Gerade Grundstückseigentümer streiten sich da ja bis aufs Messer wegen der Außenbepflanzung oder Garagenposition, oder wasweissich. 
Mal davon abgesehen geht es hier ja nicht um Hauskauf vs. Wohnungsmiete sondern um Kaufen vs. Mieten. Mit meiner Eigentumswohnung habe ich mindestens die gleichen Probleme wie der Mieter. Dazu kommt noch, dass ich über den Umgang mit meinem Eigentum mit einer Eigentümergemeinschaft diskutieren muss. Da kann es noch zusätzlich zu Unstimmigkeiten führen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/20092">Hilker</a>.</p>
<p>Ich stimme Dir zu, das Lärm ein großes problem darstellen kann. Aber für mich ist das eigentlich eher ein Argument für die Miete. Sollte ich wirklich unerträgliche Nachbarn/Lärmbelästigung haben, bin ich mit der gemieteten Immobilie tendenziell flexibler als mit der dem Eigentum. </p>
<p>Du gehst jetzt von einem freistehenden Haus aus. Das ist aber nicht die Regel und meist auch teurer als Doppelhaus, oder Reihenendhaus. Außerdem ist Lärm nicht das einzige Streitgrund. Gerade Grundstückseigentümer streiten sich da ja bis aufs Messer wegen der Außenbepflanzung oder Garagenposition, oder wasweissich.<br />
Mal davon abgesehen geht es hier ja nicht um Hauskauf vs. Wohnungsmiete sondern um Kaufen vs. Mieten. Mit meiner Eigentumswohnung habe ich mindestens die gleichen Probleme wie der Mieter. Dazu kommt noch, dass ich über den Umgang mit meinem Eigentum mit einer Eigentümergemeinschaft diskutieren muss. Da kann es noch zusätzlich zu Unstimmigkeiten führen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jo		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36705</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jo]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://lazyinvestors.de/?p=1592#comment-36705</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Dank für den Artikel. Ich sehe das genauso. Allerdings habe ich vor, EINE Einzimmerwohnung zu kaufen, da ich über zwei Jahre erfolglos eine Wohnung gesucht habe und so lange auf Sofas meiner Familie und Freunde übernachten musste. Dieses Gefühl der „Obdachlosigkeit light“ will ich nie mehr haben. Letzend Endes musste ich meine Heimat sogar für eine Wohnung verlassen. Für diese Sicherheit verzichte ich gerne auf die Rendite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für den Artikel. Ich sehe das genauso. Allerdings habe ich vor, EINE Einzimmerwohnung zu kaufen, da ich über zwei Jahre erfolglos eine Wohnung gesucht habe und so lange auf Sofas meiner Familie und Freunde übernachten musste. Dieses Gefühl der „Obdachlosigkeit light“ will ich nie mehr haben. Letzend Endes musste ich meine Heimat sogar für eine Wohnung verlassen. Für diese Sicherheit verzichte ich gerne auf die Rendite.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Johanna		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36628</link>

		<dc:creator><![CDATA[Johanna]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://lazyinvestors.de/?p=1592#comment-36628</guid>

					<description><![CDATA[Hallo ihr Lieben,
ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum sich hier so viele in den Kommentaren aufregen.
Denn wie in dem Artikel auch erwähnt, letztendlich ist es vor allem eine Lifestyle-Entscheidung, die man sich aber auch leisten können muss. Man muss seine Prioritäten abwägen. 
Seit meinem Studium lebe ich in Großstädten und je länger das so ist, desto mehr will ich wieder zurück aufs Land. Was mir vor allem fehlt: Freundschaft und der Zusammenhalt der Gemeinschaft. Ich habe das Gefühl, dass diese beiden Sachen in einem kleinen Dorf einen anderen Stellenwert haben als in einer anonymen Großstadt.
Klar, war es auch für mich in der Pubertät auf den Land nicht so einfach, aber ich hatte das Glück, dass das Dorf eine Bahnanbindung hat und dementsprechend mussten auch meine Eltern nicht als Taxiunternehmen fungieren. Ich wurde früh zu Selbstständigkeit erzogen. Im Rückblick hatte ich nicht nur eine tolle Kindheit sondern auch Jugend.
Das ist mir viel wichtiger als die Rendite, es ist meine Lifestyle Entscheidung die ich gerne realisieren möchte, sobald ich mir das leisten kann.
Nur eine Anmerkung zum Artikel: das mit dem testen gestaltet sich leider in sehr ländlichen Regionen schwer. Da wie gesagt es wahrscheinlich nicht die beste Kapitalanlage ist, werdeb die Häuser entweder schon seit Generationen von den Eigentümern bewohnt oder jemand neues hat eine Lifestyle Entscheidung getroffen und will nun auch in seinem Eigenheim wohnen :)
Nichtsdestotrotz fand ich es interessant diesen Artikel zu lesen, danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr Lieben,<br />
ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum sich hier so viele in den Kommentaren aufregen.<br />
Denn wie in dem Artikel auch erwähnt, letztendlich ist es vor allem eine Lifestyle-Entscheidung, die man sich aber auch leisten können muss. Man muss seine Prioritäten abwägen.<br />
Seit meinem Studium lebe ich in Großstädten und je länger das so ist, desto mehr will ich wieder zurück aufs Land. Was mir vor allem fehlt: Freundschaft und der Zusammenhalt der Gemeinschaft. Ich habe das Gefühl, dass diese beiden Sachen in einem kleinen Dorf einen anderen Stellenwert haben als in einer anonymen Großstadt.<br />
Klar, war es auch für mich in der Pubertät auf den Land nicht so einfach, aber ich hatte das Glück, dass das Dorf eine Bahnanbindung hat und dementsprechend mussten auch meine Eltern nicht als Taxiunternehmen fungieren. Ich wurde früh zu Selbstständigkeit erzogen. Im Rückblick hatte ich nicht nur eine tolle Kindheit sondern auch Jugend.<br />
Das ist mir viel wichtiger als die Rendite, es ist meine Lifestyle Entscheidung die ich gerne realisieren möchte, sobald ich mir das leisten kann.<br />
Nur eine Anmerkung zum Artikel: das mit dem testen gestaltet sich leider in sehr ländlichen Regionen schwer. Da wie gesagt es wahrscheinlich nicht die beste Kapitalanlage ist, werdeb die Häuser entweder schon seit Generationen von den Eigentümern bewohnt oder jemand neues hat eine Lifestyle Entscheidung getroffen und will nun auch in seinem Eigenheim wohnen 🙂<br />
Nichtsdestotrotz fand ich es interessant diesen Artikel zu lesen, danke!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lars		</title>
		<link>https://lazyinvestors.de/mieten-oder-kaufen/#comments/36617</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate></pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://lazyinvestors.de/?p=1592#comment-36617</guid>

					<description><![CDATA[Glück Auf,
leider finde ich den Artikel sehr einseitig geschrieben. Die Rechnung, dass zur Miete wohnen günstiger ist, mag ja aufgehen. Dafür bin ich zu wenig BWLer und zu sehr Ingenieur. Ich wohne in Dortmund und hier sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren zwischen 10-13% gestiegen. Vergleiche ich den Kaufpreis unseres Hauses mit den jetzigen Preisen, kann ich nicht erkennen, dass Immobilien nicht an Wert gewinnen, eher im Gegenteil (Wir haben vor 4 Jahren gekauft und kernsaniert, Wertzuwachs bis heute ca. 45.000€, Tendenz steigend). In eurem Beispiel habt ihr scheinbar die Kapitalertragssteuer vergessen. Verwandelt Mäxchen sein Erspartes beim Renteneintritt in Bares, muss er feste Abdrücken, oder irre ich? Nicht das ihr mich falsch versteht, auch ich spare mit Aktien und ETF nebenbei zur Altersvorsorge, aber die Kapitalertragssteuer wird hier gerne vergessen. Das sogenannte Klumpenrisiko sehe ich gar nicht als Risiko. Zahle ich brav meinen Abtrag, habe ich nicht das Risiko von Mäxchen aufgrund Eigenbedarf, Umwandlung in Eigentumswohnung usw. aus der Wohnung oder Haus zu fliegen. Wenn wir ein neues Bad wollen, bauen wir das nach unseren Vorstellungen, Mäxchen kann das nicht. Wir können in unserem Garten machen was wir wollen usw.. Und irgendwie ist da noch dieser psychologische Faktor: Mit jedem Monat Tilgung gehört dieses Haus ein Stückchen mehr uns. Das fühlt sich gut an. Die Zinsen sind natürlich futsch, klar. Mäxchen spart ja nicht für sich, sondern für seine zukünftigen Vermieter. Weiter kommt der Faktor Vererben: Wir hinterlassen unserer Tochter einen materiellen Wert. Selbst wenn die Immobilie weniger wert sein sollte, was ich nicht glaube, hat sie einen Wert. Mäxchens Vermögen wird ja von Vermietern aufgezehrt. Er hinterlässt seinen Kindern: nichts (außer er stirbt früh, dann hat er zudem umsonst gespart und zur Miete gewohnt). Zu guter Letzt: Ich glaube kaum, dass es sehr viele Menschen wie Max gibt, die einen solch hohen Betrag monatlich beiseite legen um davon in 30 Jahren die Miete zu bezahlen. Ich weiß, sehr einseitig geschrieben, aber das macht ihr ja auch ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glück Auf,<br />
leider finde ich den Artikel sehr einseitig geschrieben. Die Rechnung, dass zur Miete wohnen günstiger ist, mag ja aufgehen. Dafür bin ich zu wenig BWLer und zu sehr Ingenieur. Ich wohne in Dortmund und hier sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren zwischen 10-13% gestiegen. Vergleiche ich den Kaufpreis unseres Hauses mit den jetzigen Preisen, kann ich nicht erkennen, dass Immobilien nicht an Wert gewinnen, eher im Gegenteil (Wir haben vor 4 Jahren gekauft und kernsaniert, Wertzuwachs bis heute ca. 45.000€, Tendenz steigend). In eurem Beispiel habt ihr scheinbar die Kapitalertragssteuer vergessen. Verwandelt Mäxchen sein Erspartes beim Renteneintritt in Bares, muss er feste Abdrücken, oder irre ich? Nicht das ihr mich falsch versteht, auch ich spare mit Aktien und ETF nebenbei zur Altersvorsorge, aber die Kapitalertragssteuer wird hier gerne vergessen. Das sogenannte Klumpenrisiko sehe ich gar nicht als Risiko. Zahle ich brav meinen Abtrag, habe ich nicht das Risiko von Mäxchen aufgrund Eigenbedarf, Umwandlung in Eigentumswohnung usw. aus der Wohnung oder Haus zu fliegen. Wenn wir ein neues Bad wollen, bauen wir das nach unseren Vorstellungen, Mäxchen kann das nicht. Wir können in unserem Garten machen was wir wollen usw.. Und irgendwie ist da noch dieser psychologische Faktor: Mit jedem Monat Tilgung gehört dieses Haus ein Stückchen mehr uns. Das fühlt sich gut an. Die Zinsen sind natürlich futsch, klar. Mäxchen spart ja nicht für sich, sondern für seine zukünftigen Vermieter. Weiter kommt der Faktor Vererben: Wir hinterlassen unserer Tochter einen materiellen Wert. Selbst wenn die Immobilie weniger wert sein sollte, was ich nicht glaube, hat sie einen Wert. Mäxchens Vermögen wird ja von Vermietern aufgezehrt. Er hinterlässt seinen Kindern: nichts (außer er stirbt früh, dann hat er zudem umsonst gespart und zur Miete gewohnt). Zu guter Letzt: Ich glaube kaum, dass es sehr viele Menschen wie Max gibt, die einen solch hohen Betrag monatlich beiseite legen um davon in 30 Jahren die Miete zu bezahlen. Ich weiß, sehr einseitig geschrieben, aber das macht ihr ja auch 😉</p>
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