Diese Finanzprodukte sparen mir 5.700€ pro Jahr!

Lesezeit: ca. minuten

Finanzprodukte sparen

Mit den folgenden Finanzprodukten spare ich 5.700 € pro Jahr und zeige Dir jetzt, wie Du das auch kannst. Die gute Nachricht ist auch, dass Du Dir von diesem Blogposts nichts merken musst. Du kannst Dir unsere komplette Liste mit allen Empfehlungen einfach herunterladen.

Also los geht’s!

Keine Lust zu lesen? Schau Dir unser Video zum Thema an:

Nummer Eins: Girokonto

Viele sind ja noch bei den Sparkassen oder Volksbanken, weil ihre Eltern da schon seit ihrer Kindheit sind oder weil sie ihren Berater persönlich kennen.

Das gibt zwar ein Gefühl von Vertrautheit, aber aus unserer Perspektive auch ein Gefühl von falscher Sicherheit. Denn finanziell haben solche eingesessenen Banken eigentlich nur Nachteile. Und ob der Service wirklich besser ist, wagen wir – nicht zuletzt aus eigener Erfahrung – auch mal zu bezweifeln.

Wir persönlich und viele unserer Freunde und Kurs-Teilnehmer haben auf jeden Fall sehr gute Erfahrungen mit Online-Banken gemacht:

Dort kommt man komplett um Kontoführungsgebühren herum, während wir zum Beispiel bei der Hamburger Sparkasse monatlich 9,95 Euro abdrücken müssten, also fast 120 Euro im Jahr. Das entspricht übrigens laut Stiftung Warentest so ziemlich den Durchschnittskosten für ein kostenpflichtiges Girokonto.

Und auch der Service ist mit einer 24-Stunden-Hotline bei den Direktbanken super gut und uns zumindest auch viel lieber, als in irgendeine Filiale dackeln zu müssen.

Also, Kontoführungsgebühren, Jahresgebühren für Kreditkarten und so weiter solltest Du als Privatkunde auf keinen Fall zahlen! Außerdem kannst Du auch Gebühren im Ausland bzw. für Fremdwährungen vermeiden. Wir zeigen Dir jetzt mal, wie:

Wichtig ist zunächst, dass auf Deinem Konto über 700 Euro im Monat eingehen. Sonst kommt es meist zu Kosten. Wir sind eh Fans von einem einzigen Girokonto, also ist diese Voraussetzung für uns kein Problem.

Wir selbst sind bei der comdirect*, aber auch bei der DKB* hast Du keine Kontoführungsgebühren und keine Gebühren für Deine Visa-Debitkarte. Der einzige Wermutstropfen: Falls Du neben der Debitkarte noch eine Girocard möchtest, kostet das 1 Euro pro Monat.

Mit der comdirect* sind wir sehr zufrieden. Die Benutzerfreundlichkeit auf der Website ist super und auch mit dem persönlichen Support haben wir bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Wir können außerdem weltweit mit der Debitkarte drei Mal pro Monat kostenlos Geld abheben.

Mit der Debitkarte der DKB* hingegen kannst Du unbegrenzt kostenfrei Bargeld abheben und kostenlos in Fremdwährungen bezahlen. Das ist ehrlicherweise der bessere Deal, da uns aber dreimal im Monat Geld abheben reicht, wechseln wir nicht.

Falls Du, wie wir auch, eine echte Kreditkarte benötigst (Debitkarten funktionieren z.B. bei Autovermietern nicht immer), empfehlen wir Dir die Visa-Kreditkarte awa7 von der Hanseatic Bank.

Mit der kannst Du im Ausland kostenlos Geld abheben und auch in Fremdwährungen kostenlos bezahlen. Achte nur unbedingt darauf, dass Du im Online-Banking bei der Rückzahlungseinstellung 100% angibst, damit Du keine Zinsen zahlst. Pro 100 Euro Umsatz wird sogar ein Quadratmeter bestehender Wald unter aktiven Schutz gestellt.

Also zusammengefasst empfehlen wir die Kombi DKB* oder comdirect* und awa7, um weltweit in allen Währungen kostenlos unterwegs zu sein.

Du musst Dir wie gesagt nicht alles merken, sondern kannst Dir einfach hier unsere aktuellen Empfehlungen zuschicken lassen.

Nummer Zwei: Gas- und Stromanbieterwechsel

Mehr als ein Drittel der deutschen Haushalte wählt nicht aktiv seine Strom- und Gasanbieter und befindet sich somit in der Grundversorgung. Dabei kann man innerhalb von wenigen Minuten den Anbieter wechseln. Warum sollte man das tun? Es spart sauviel Kohle. Wir reden hier nicht von 10 Euro im Jahr.

Es geht bei vielen Haushalten um Hunderte von Euros pro Jahr – je größer die Familie, desto mehr ist zu holen. Aber auch bei Ein-Personen-Haushalten sind über 300 Euro für Strom und Gas im Jahr drin, die in der eigenen Tasche bleiben können.

Das Gute ist: Du musst nicht die Tausende von Energieversorgern durchschauen, sondern kannst Portale wie Verivox* oder Check24*. nutzen. Wir persönlich nutzen Check24* und wechseln so einmal im Jahr in fünf Minuten den Anbieter.

Das lohnt sich richtig, da wir eigentlich immer günstigere Preise bekommen und zusätzlich Neukundenboni abstauben.

Die Kündigung des alten Anbieters übernimmt übrigens der neue für Dich – ist also alles ohne großen Aufwand auf Deiner Seite machbar.

Worauf Du beim Wechsel aber achten solltest, erklären wir Dir übrigens in unserer erwähnten Empfehlungsliste, die Du Dir runterladen kannst.

Ähnliches gilt für Handy- und DSL-Tarife. Auch hier sparst Du richtig viel Geld, wenn Du Deine antiken Verträge kündigst und Neukunde bei einem anderen Anbieter wirst. Auch hier kannst Du am besten Portale wie Verivox* oder Check24* nutzen.

Nummer Drei: Geldanlage

Die meisten Leute vertrauen bei ihrer Geldanlage immer noch auf einen Finanzberater.

Das sieht man daran, dass die Deutschen, wenn sie überhaupt ihr Geld anlegen, das meiste in Versicherungsprodukten oder Investmentfonds halten, die es in der Regel nur über Finanzberater gibt.

Das klingt auf den ersten Blick natürlich super attraktiv. Wenn sich ein Experte um Dein Geld kümmert, hast Du keinen Stress damit.

Das wiederum hat aber zur Folge, dass Du auch nicht verstehst, was mit Deinem Geld passiert.

Auch hier kann man sagen: Wo ist das Problem?

Ich kann ja auch nicht einfach so mein eigenes Haus bauen oder mich selbst operieren. Auch da muss ich mich ja auf andere verlassen.

Das ist vollkommen richtig: Während es da auch total Sinn macht, sich Experten zu holen, die mehr Ahnung haben, gibt es bei Finanzen ein großes Problem.

Bei Produkten wie Fonds von Finanzberatern darfst Du mit Ausgabeaufschlägen, Verwaltungsgebühren, Performancegebühren, Depotgebühren, Transaktionskosten, Umschichtungsgebühren, Rücknahmegebühren, Vertriebskosten und weiteren anfallenden Gebühren rechnen.

All das mindert den Betrag, der von Deinem Ersparten tatsächlich angelegt wird. Die meisten wissen das aber nicht mal, weil es in irgendeinem Kleingedruckten steht, das natürlich niemand liest.

Aber diese Kosten zu unterschätzen, ist ein riesen Problem. Denn nicht die Rendite, sondern die Kosten sind oft das Zünglein an der Waage, wenn es darum geht, ob Dein Vermögen wächst oder schrumpft.

Und wir reden hier nicht von ein paar Euros. Solche Fonds können wahre Kostenmonster sein. Und das sind genau die, die uns regelmäßig von Finanzberatern verkauft werden.

Auf den ersten Blick erscheinen sie vielleicht attraktiv: Schließlich wird uns versprochen, dass ein Profi-Manager unser Geld aktiv verwaltet und versucht, den Markt zu schlagen. Er will also richtig viel Rendite für Dich rausholen.

Aber genau das hat seinen Preis. Häufig wird nur der Ausgabeaufschlag offen genannt, ein einmaliger Betrag, den Du beim Kauf des Fonds zahlst. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs.

Denn die laufenden Kosten, die jedes Jahr anfallen, sind oft viel höher und können einen erheblichen Anteil deiner Rendite auffressen. Sie können leicht ein bis zwei Prozent Deines Anlagebetrags ausmachen – jedes Jahr!

Jetzt denkst Du vielleicht: “Ein bis zwei Prozent, das ist ja nicht viel.” Vielleicht hast Du das im Kopf schon mal überschlagen. Aber ehrlicherweise reicht dafür noch nicht mal ein Taschenrechner, sondern man braucht einen speziellen Fondsrechner, um das wirklich einschätzen zu können.

Und solange Du das nicht gemacht hast, wirst Du weiterhin unsicher sein. Also schauen wir mal auf ein Beispiel:

Stell Dir vor, Du investierst jeden Monat 400 Euro. Nach 30 Jahren und einer durchschnittlichen Rendite von acht Prozent hätte Dein Investment einen Wert von rund 567.000 Euro. Klingt ja erstmal nicht schlecht.

Aber jetzt kommt der Haken: Wenn Du Kosten in Höhe von zwei Prozent annimmst, bleibt Dir am Ende nur ein Betrag von rund 283.000 Euro. Das bedeutet, dass ein Drittel Deines Vermögens durch Kosten aufgefressen wurde!

Und selbst, wenn wir Kosten von nur einem Prozent annehmen, beträgt Dein Endvermögen schlanke 465.000 Euro. Also gehen immer noch über 100.000 Euro an die Bank.

Die meisten Leute nehmen das einfach so hin. Der Vertrag ist unterschrieben und dann läuft es nach dem Motto “Gut, dass ich jemand anders kümmert”. Aber würdest Du Deinem Berater heute 100.000 Euro in die Hand drücken?

Und das Schlimmste kommt jetzt noch: Die meisten dieser auserkorenen Fonds schaffen es noch nicht einmal, den Markt zu schlagen. Je nach Studie performen mindestens 90 Prozent der aktiv gemanagten Fonds schlechter als der Gesamtmarkt. Das bedeutet, dass Du für eine Leistung bezahlst, die Du in den meisten Fällen gar nicht erhältst!

Somit ist übrigens die Wahrscheinlichkeit für uns, mit Einzelaktien eine Überrendite zu erreichen, erst recht verschwindend gering. Denn es gelingt ja noch nicht einmal den Profis.

Also, Kosten sind der heimliche Killer Deiner Rendite. Sie sind wie eine unsichtbare Hand, die ständig einen Teil Deines Vermögens abzweigt. Und je länger Du Dein Geld anlegst, desto größer wird ihr Einfluss. Daher ist es entscheidend, dass Du die Kosten Deiner Finanzprodukte genau im Blick behältst und sie so niedrig wie möglich hältst.

Und wie kannst Du jetzt kostengünstig, aber renditestark anlegen?

ETFs, also börsengehandelte Fonds, bilden einen bestimmten Index, wie beispielsweise den DAX, nach. Das bedeutet, sie versuchen nicht, den Markt zu schlagen, also eine Überperformance zu erreichen, sondern einfach dessen Performance nachzubilden.

Durch diese passive Strategie sind die laufenden Kosten erheblich niedriger. Mittlerweile liegen sie bei rund 0,1 bis 0,2 Prozent pro Jahr. Und das führt natürlich zu einem Unterschied, der über die Jahre erhebliche Auswirkungen hat.

Wenn wir die 400 Euro monatlich zu Kosten von 0,15 Prozent pro Jahr anlegen, werden daraus unter den sonst gleichen Annahmen wie oben rund 550.000 Euro. Das heißt, wir haben insgesamt nur 17.000 Euro durch die Kosten verloren, anstelle von sechsstelligen Summen.

Und sehr, sehr wahrscheinlich auch noch eine bessere Rendite eingefahren.

Rechnen wir mal runter, was wir im Jahr sparen, kommen wir im Schnitt auf über 5.000 Euro an Kosten, unter den Annahmen aus dem Beispiel, wenn wir den aktuellen Durchschnittskostenwert für aktive Fonds von 1,85% zugrunde legen.

Also, Investieren ist nicht einfach nur ein Spiel von Renditen, sondern auch ein Spiel von Kosten. Und wenn Du dieses Spiel gewinnen willst, musst Du lernen, beide Seiten der Medaille zu berücksichtigen.

Und wo kaufen wir diese günstigen ETFs? Bei einem sogenannten Neo-Broker.

Nummer Vier: Neo-Broker

Neo-Broker sind innovative Online-Broker, die den Handel mit Wertpapieren über benutzerfreundliche Apps anbieten. Und die zeichnen sich durch niedrige Gebühren, einfache Zugänglichkeit und oft auch durch minimale oder keine Mindestinvestitionssummen aus.

Der Hauptunterschied zwischen einem Broker und einer Bank liegt eigentlich in den Kernfunktionen und Dienstleistungen. Ein Broker spezialisiert sich nämlich nur auf den Kauf und Verkauf von Wertpapieren wie ETFs und agiert als Vermittler auf den Finanzmärkten. Darum hat er meist nur abgespeckte Serviceangebote im Vergleich zu klassischen Banken.

Auf der anderen Seite ist auch nicht jede Bank unbedingt ein Broker.

Während es früher aufgrund vieler Faktoren schwierig war, den richtigen Broker zu finden, ist es heute denkbar einfach: Der aktuell beste Broker, um ETFs zu kaufen, ist finanzen.net zero*.

Warum ist das so?

Bei finanzen.net zero* gibt es keine Transaktionskosten mehr. Sowohl Sparpläne als auch einzelne Käufe sind komplett kostenlos. Bei Einzelinvestments fällt lediglich eine Gebühr von 1 Euro an, falls man weniger als 500 Euro investiert.

Falls Du einen Vergleich erwartet hast: Dieser macht ehrlicherweise einfach keinen Sinn mehr, weil es keinen anderen Broker gibt, der für das Investieren in ETFs so gute Konditionen hat.

Nichtsdestotrotz: Scalable* und Trade Republic* sind fast genau so gut wie finanzen.net zero*.

Fast, weil hier einzelne Käufe immer 1 Euro kosten – egal, wie viel man anlegt. Sparpläne sind aber ebenfalls kostenfrei. Falls Du also aus irgendwelchen Gründen mit unserem Favoriten nicht einverstanden bist, empfehlen wir Dir Scalable* oder Trade Republic*.

Die Neo-Broker sind damit auch nochmal deutlich günstiger als die Depots bei Direktbanken. Selbst bei der comdirect zum Beispiel kostet zwar die Depotführung unter gewissen Bedingungen nichts, aber jede Sparplanausführung 1,5% vom Anlagebetrag.

Somit sparen wir in unserem Rechenbeispiel von oben 72 Euro im Jahr, wenn wir das Depot bei einem Neo-Broker eröffnen und nicht bei unserer Hausbank.

Ein kleiner, aber aus unserer Sicht vernachlässigbarer Nachteil der Neo-Broker ist, dass sie uns verleiten wollen, zusätzliche Trades oder Investments zu machen.

Von irgendwas müssen die ja auch leben und der normale ETF-Anleger ist einfach finanziell nicht so attraktiv wie jemand, der viele Order ausführt. Denn mit jedem Kauf und Verkauf verdienen sie.

Solange Du das aber getrost ignorierst und stumpf Deine Buy and Hold Anlage durchziehst, macht das nichts.

So machen wir das auch; wir nutzen finanzen.net zero und haben dort beide unsere Depots.

Fazit

Ja, summa summarum geht es aus unserer Sicht nie darum, Kosten um jeden Preis zu vermeiden, sondern einen entsprechenden Gegenwert zu bekommen.

Doch wie wir gerade gesehen haben, sind die Kosten, insbesondere bei Versicherungen und konventionellen Banken, meist eigentlich nur eine Gebühr für meine Ignoranz. Denn ich bekomme keine bessere Leistung –  teilweise sogar ganz im Gegenteil! Das Ganze kann man auch als “Unwissenheitssteuer” bezeichnen.

Hier kannst Du Dir nochmal die komplette Liste unserer Finanzprodukte herunterladen und darin findest Du noch einiges mehr, als hier im Blogpost vorkam. Zum Beispiel auch das Tagesgeldkonto, das wir nutzen.

Verfasst von Dr. Anna Terschüren
Veröffentlichung: 27. Juni, 2024
LETZTE AKTUALISIERUNG: 27. Juni, 2024
Diese Artikel könnten Dir auch gefallen

Schließ Dich über 35.000 neugierigen Menschen an

Erhalte wöchentlich unsere neuesten Momentaufnahmen – mit spannenden Punkten zu ausgewählten Themen, über die wir in den letzten Tagen gestolpert sind – normalerweise über Geld, Produktivität, Psychologie. Trag Dich jetzt ein und sei dabei.

>