Der beste Weg zu den ersten 100.000€!

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wie 100000 bekommen

Unsere ersten 100.000 Euro sind einer der wichtigsten Meilensteine, wenn wir finanziell unabhängig werden wollen. Denn sind die erstmal da, wird vieles einfacher.

Keine Lust zu lesen? Schau Dir unser Video zum Thema an:

Warum das so ist, haben wir bereits in diesem Blogpost ausführlich erklärt.

Wie wir unser Geld anlegen sollten, um auf 100k zu kommen

Wir gehen jetzt Schritt für Schritt die wirklich wichtigen Punkte durch, damit Du Dich darauf konzentrieren kannst und nicht von irgendwelchen vermeintlichen Hacks abgelenkt wirst.

Du musst dafür nur ein paar finanzielle Grundlagen verstanden haben und dann ein System aufsetzen, das Dich auf diesem Weg automatisch unterstützt.

Wie das genau geht, erklären wir Dir in diesem Blogpost.

Wenn wir unsere ersten 100.000 Euro erreichen wollen, müssen wir Geld zur Seite legen – je mehr desto besser. Das ist selbsterklärend.

Aber wenn wir smart vorgehen, brauchen wir dafür nicht 100.000 Euro zu verdienen.

Oder anders ausgedrückt: Um die ersten 100.000 zu erreichen, musst Du nicht 100.000 Euro zur Seite legen, sondern Dein vorhandenes Geld clever für Dich arbeiten lassen.

Allerdings wird es uns nicht helfen, wenn wir unser hart verdientes Geld einfach auf dem Tagesgeldkonto liegen lassen. Dann wird das mit den 100k ewig dauern. Das wäre dann eher, wie gegen den Strom zu schwimmen, weil wir dort so wenig Zinsen bekommen, dass maximal ein Inflationsausgleich drin ist.

Wir sollten unser Geld also auf jeden Fall renditestark anlegen, damit wir mit dem Strom schwimmen können. Und keine Sorge, wir sprechen hier nicht von hoch riskanten Anlagen oder irgendwelchen „Schnell-reich-werden”-Hacks.

Damit was bei der Anlage rumkommt, wir aber gleichzeitig möglichst wenig Risiko eingehen, ist eine Anlage in ganz einfache, wissenschaftlich fundierte globale ETFs sinnvoll, die historisch gesehen eine durchschnittliche Rendite von 8% aufweisen. In die kann heutzutage jeder sehr einfach und mit wenig Aufwand investieren. Genauso mache ich das auch.

Falls Dich die Anlage in ETFs näher interessiert, schau Dir unser Video hierzu an.

Dadurch, dass wir unser Geld anlegen, bekommen wir einen zusätzlichen Booster und erreichen unsere 100.000 Euro viel schneller.

Und dabei machen wir uns den Zinseszins zunutze. Der wird nämlich von den meisten Leuten massiv unterschätzt.

Durch ihn bekommen wir aber nicht nur eine Rendite auf das ursprünglich angelegte Geld, sondern auch auf die bereits verdienten Renditen.

Dadurch steigt unser Vermögenszuwachs nach hinten raus exponentiell. Und darum zählt einfach jedes Jahr.

Wie viel müssen wir wie lange anlegen, um auf 100k zu kommen?

Hier kommen ein paar Modellrechnungen, die auf historischen Durchschnittswerten basieren. So bekommen wir ein gutes Gefühl für die Zahlen und Zusammenhänge.

Wir gehen davon aus, dass wir mit 30 Jahren anfangen, so richtig zu sparen. Das ist ein Alter, wo die meisten Leute gut mit dem Geld zurückzulegen anfangen können, weil ihre Karriere so langsam Fahrt aufnimmt.

Wollen wir zum Beispiel die 100.000 Euro in einem Zeitraum von 5 Jahren ansparen, müssten wir monatlich 1.370 Euro in globale ETFs stecken. Darin sind übrigens die Kosten von der Anlage schon berücksichtigt. Wir hätten also in Summe insgesamt 82.000 Euro investiert über die 5 Jahre.

Wie sieht die Sache aber aus, wenn wir die 100.000 in 10 Jahren erreichen wollen?

Dann müssten wir jeden Monat nur 560 Euro investieren. Wir hätten dann insgesamt 67.000 Euro investiert über die Zeit.

Investieren wir über 15 Jahre an, müssten wir nur 300 Euro monatlich anlegen bei einer Investitionssumme von 54.000 Euro insgesamt.

Über 20 Jahre wären es nur 180 Euro monatlich, was insgesamt einer Investitionssumme von 43.000 Euro gleichkommt.

Warum wir sie so schnell wie möglich die ersten 100k beisammen haben sollten

Mmh, irgendwie scheint es ja wenig Sinn zu machen, die 100.000 Euro möglichst schnell beisammen zu haben, da wir über einen längeren Anlagezeitraum ja selbst viel weniger investieren müssen.

Das ist zwar richtig, aber Achtung: Zum einen werden Dir 100.000 Euro zu Renteneintritt sehr wahrscheinlich kaum reichen, zum anderen entsteht ein grandioser Effekt, wenn Du die 100.000 schneller zusammen hast.

Was meine ich damit genau?

Schauen wir uns mal die genannten Szenarien an und was mit unserem Vermögen passiert, wenn wir die 100.000 Euro nach dem Ansparzeitraum einfach investiert liegen lassen.

Und, ganz wichtig: Wir bereinigen jetzt mal alle Beträge um Steuern und Inflation, damit wir realistische Werte erhalten und uns keine falschen Hoffnungen machen. 

Gehen wir davon aus, dass wir mit 67 Jahren in Rente gehen, dann ergibt sich zu diesem Zeitpunkt für unser Vermögen folgendes:

Brauchen wir 20 Jahre, bis wir die ersten 100.000 Euro auf dem Depot haben, haben wir mit 67 ein Vermögen nach Kosten, Steuern und Inflation von rund 150.000 Euro. Wie gesagt, einfach dadurch, dass wir das Geld nach den ersten 20 Jahren sparen nur liegen lassen, bis wir 67 sind.

Brauchen wir 15 Jahre für die ersten 100.000 Euro, landen wir mit 67 bei fast 220.000 Euro Vermögen, natürlich ebenfalls bereinigt um Kosten, Steuern und Inflation.

Brauchen wir nur 10 Jahre für die ersten 100.000 Euro, haben wir mit 67 ein Vermögen von knapp 315.000 Euro.

Und wenn wir nur 5 Jahre für die ersten 100.000 brauchen, haben wir ein Endvermögen von sage und schreibe 455.000 Euro nach Kosten, Steuern und Inflation.

Dieser Unterschied liegt daran, dass das Geld bei den letzten Szenarien viel mehr Zeit hat, weiter für einen zu arbeiten, weil es noch ewig liegen kann, bis wir 67 sind. Stichwort Zinseszins.

Wir können uns also schon mal merken: Je früher wir die ersten 100.000 Euro zusammen haben, desto größer ist unser Endvermögen. Und natürlich auch unter Berücksichtigung der leicht höheren Einzahlungen, da der Zinseszins diese ja um ein Vielfaches kompensiert.

Und mal kurz am Rande: Geld, das wir in globale ETFs stecken, sollte eh mindestens 10-15 Jahre lang darin investiert bleiben können, da dann das kurzfristige Auf und Ab am Aktienmarkt kein Problem darstellt – zumindest, wenn wir auf historische Daten schauen.

Wie wir das Ziel auch wirklich erreichen können

So, damit das mit dem Vermögensaufbau auch zuverlässig klappt und wir wirklich die genannten Renditen erzielen, sollten wir unsere Finanzen automatisieren. Denn sonst laufen wir Gefahr, nicht regelmäßig genug zu investieren.

Wir haben hier einen kompletten Blogpost darüber gemacht, wie das funktioniert. Schau es Dir unbedingt mal an!

Entscheidend ist, dass Du sofort nach Deinem Gehaltseingang automatisiert Deine Sparsumme per Sparplan in Dein ETF-Portfolio investierst. Denn die eben genannten Endvermögen können überhaupt nur erreicht werden, wenn Du regelmäßig ohne Pausen Dein Geld investierst.

Und das ist auch der Punkt, woran die meisten Leute scheitern und der Grund, warum Deine Investments automatisiert sein sollten.

So, jetzt bleibt aber noch die spannende Frage, wo Deine Sparbeträge überhaupt herkommen sollen, wenn Du gleichzeitig ein schönes Leben leben willst, ohne zu verzichten.

Viele Leute machen den Fehler, sich um 3 Euro-Fragen zu kümmern statt um die 30.000 Euro-Fragen.

Damit meine ich, dass sie ständig damit beschäftigt sind, bei kleineren Käufen, wie dem eines Toasters, noch 3 Euro zu sparen oder sie verzichten auf den Starbucks-Kaffee, obwohl andere Ausgaben viel entscheidender für ihr Leben sind.

Und das ist auch überhaupt nicht ungewöhnlich und total menschlich. Auch Eddy und ich hatten lange damit zu kämpfen bzw. passiert uns das heute immer noch ab und zu, dass wir an der falschen Stelle aufs Geld achten.

Doch ich kann auch aus Erfahrung sagen: Das Ganze ist einfach Übungssache und wird mit der Zeit viel besser!

Wenn wir aber nicht bewusst üben, landen wir immer wieder in der Dopamin-Falle. Was meine ich damit? So kleine Einsparungen bringen uns Menschen eine sofortige Befriedigung und somit eine kleinen Dopamin-Schub.

Also das Gefühl, heute 3 Euro gespart zu haben, ist für uns konkret und unmittelbar befriedigend. Größere Geldfresser zu killen, erfordert oft langfristige Planung, ist komplexer und bietet eben nicht diese schnelle Befriedigung.

Zudem überschätzen wir die Auswirkungen von kleinen Einsparungen einfach aufgrund der Masse. Das kann zu einer verzerrten Wahrnehmung des eigenen Sparverhaltens führen. Denn kleine Einsparungen können wir regelmäßig machen und sie bleiben uns so eher im Gedächtnis – mit großen haben wir es viel seltener zu tun.

Das heißt nicht, dass kleinere Ausgaben per se unwichtig sind – viel Kleinvieh macht auch viel Mist. Aber es ist definitiv smart, sich erst um die größten Geldfresser in unserem Leben zu kümmern – auch, wenn die Beschäftigung damit etwas anstrengender ist.

Dass ich das schon früh gemacht habe, ist übrigens genau der Grund, warum ich innerhalb von 15 Jahren entspannt die finanzielle Unabhängigkeit erreicht habe, ohne zu verzichten. In diesem Blogpost zeige ich Dir, was die größten Hebel sind, um richtig hohe Sparquoten zu erreichen und schnell die ersten 100.000 Euro im Depot zu haben.

Verfasst von Dr. Anna Terschüren
Veröffentlichung: 27. April, 2024
LETZTE AKTUALISIERUNG: 27. April, 2024
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