Nachhaltig Geld fürs Alter anlegen ist eine Farce! Das kannst Du dennoch tun: • LazyInvestors

Nachhaltig Geld fürs Alter anlegen ist eine Farce! Das kannst Du dennoch tun:

Wer von Euch hat die Einstellung “Nach mir die Sintflut, ich sch*** auf die Umwelt, ausgebeutete Kinder und Tiere!” Hm. Niemand oder? Also hoffentlich! Und viele von Euch möchten sich bestimmt auch ordentlich benehmen, wenn es um Investments geht.

Daher werden wir immer wieder gefragt, wie das geht mit dem nachhaltigen Investieren. Denn stellt man sich möglichst breit am Kapitalmarkt auf, um Risiken zu minimieren, so hat man gerne auch mal den ein oder anderen Sauhaufen von Unternehmen im Portfolio.

Also was tun? Kann ich mein Geld sinnvoll nachhaltig investieren? Oder sollte ich etwas ganz anderes machen?

Investieren am Kapitalmarkt in a nutshell

Was ist – aus unserer Sicht – die mit Abstand beste Strategie für die (Alters-)vorsorge? Stumpfes Investieren in globale Indexfonds. Aha. Und was bedeutet das noch gleich? Ganz einfach, Du packst in Deinen bunten Investment-Korb die ganze Welt – ganz viele Regionen, ganz viele Branchen, ganz viele Entwicklungsstände – und nimmst so einfach an der allgemeinen globalen Wirtschaftsentwicklung teil.

So minimierst Du massivst Risiken und kannst langfristig Kapital aufbauen, um Deinen Ruhestand – früher oder später – zu genießen. Das ist aus der Sicht eines Daytraders super langweilig, aber dafür – aus unserer Sicht – das Allersinnvollste, um langfristig vorzusorgen (Wenn Du mehr dazu wissen willst: Komm in unser Webinar, da erklären wir alles ganz genau.)

So ein Indexfonds bildet nun – richtig – einen Index nach. Und ein solcher Index wiederum beinhaltet diverse Unternehmen, meist so um die 30 oder 2.500 oder irgendwas dazwischen. Pack ich mir jetzt einen Indexfonds ins Körbchen, dann nehm ich gleich an der Entwicklung der Kurse dieser unheimlich vielen Unternehmen teil.

Dadurch, dass das eben so viele sind, ist es nicht so schlimm, wenn es bei der ein oder anderen Bude nicht so gut läuft. Außerdem ist das super praktisch, weil ich mir die ganzen Unternehmen nicht selbst zusammensuchen muss, sondern mich easy peasy breit aufstellen kann, indem ich mir ein paar große Indexfonds aussuche und so gleich ganze Märkte im Körbchen hab.

Gute Sache. Gibt es das nun auch in nachhaltig?

Nachhaltige Indizes

Jein. Das Prinzip Nachhaltigkeit versuchen mittlerweile einige Indizes abzubilden, indem sie sich z.B. an global definierten Kriterien orientieren. Schauen wir mal auf den MSCI ACWI Sustainable Impact Index – das ist der nachhaltige Sohn vom MSCI ACWI, der wiederum die größten Unternehmen der ganzen Welt beinhaltet. Im Factsheet des nachhaltigen Index heißt es:

“The MSCI ACWI Sustainable Impact Index is designed to identify listed companies whose core business addresses at least one of the world’s social and environmental challenges, as defined by the United Nations Sustainable Development Goals. The Sustainable Impact categories include: nutritious products, treatment of major diseases, sanitary products, education, affordable housing, loans to small and medium size enterprises, alternative energy, energy efficiency, green building, sustainable water, and pollution prevention. To be eligible for inclusion in the Index, companies must generate at least 50% of their sales from one or more of the Sustainable Impact categories and maintain minimum environmental, social and governance (ESG) standards.”

Soweit, so gut. Aber was sind denn das jetzt für nachhaltige Unternehmen? Wir geben zu, die meisten kennen wir gar nicht, aber direkt unter den Top 10 fällt uns eines ins Auge: Procter und Gamble. Hüh?

Haben die nicht letztens noch ihren Rasierschaum und ihr Shampoo mit Palmöl aus indonesischen Regenwäldern produziert, in denen stark gefährdete Tiere leben (oder jetzt lebten)? Bis 2020 ist wohl geplant, auf Palmöl aus Regenwaldzerstörung zu verzichten. Na dann.

Also, die Kategorisierung in “nachhaltige Unternehmen” eines solchen Index muss erst einmal genau verstanden und dann – basierend auf den eigenen, persönlichen Kriterien – abgesegnet werden. Ich vermute, einige von uns würden jetzt das Beispielunternehmen eher nicht als nachhaltig einstufen.

Was bedeutet denn überhaupt nachhaltig?

Wikipedia sagt dazu: “Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht.”

Das ist natürlich höchst schwammig und schwer greifbar. So eines wird langsam deutlich: Nachhaltigkeit liegt stark im Auge des Betrachters. Beispiel: Ist für mich das komplette Paket – also ethisch, ökologisch, sozial – relevant oder ist mir neben der Einhaltung von Menschenrechten alles andere nicht so wichtig?

Kann ich also damit leben, wenn sich ein Unternehmen nicht unbedingt ökologisch super korrekt verhält, solange es keine Kinder beschäftigt? Oder muss es auf ganzer Linie nachhaltig sein? Und was bedeutet das wiederum konkret? Dürfen die dann keinen Dienstwagen haben, weil Autos die Umwelt verschmutzen oder nur nicht Öl in die Weltmeere kippen?

Wo sind die Grenzen? Finde ich Boeing ok, weil ich auch gerne mal in den Urlaub fliege oder dürfen die nicht in mein Portfolio, weil die auch in der Rüstung unterwegs sind? Ich muss mir also erst einmal genau darüber klar werden, was ich akzeptabel finde und was nicht. Die Erwartungen an einen nachhaltigen Index dürften somit stark auseinandergehen.

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Und ganz ehrlich: Wenn ich mal ganz genau in jedes Unternehmen, das es an die Börse geschafft hat, reinschaue, werde ich schon etwas ethisch, ökologisch oder sozial Verwerfliches finden! Welches große Unternehmen hat nicht irgendwie irgendwann Mist gebaut? Da kommt ja sogar kaum der Mittelstand dran vorbei! Ist das Unternehmen hingegen klein aber fein, wird es nicht börsennotiert und somit nicht im Index gelistet sein.

Übrigens: Die im obigen Index-Beispiel enthaltenen Unternehmen müssen nur 50% ihres Umsatzes gemäß den Nachhaltigkeit-Standards machen. Selbst, wenn man also mit den Kriterien d’accord geht, muss man noch checken, ob die auch zu 100% eingefordert oder ob “ein paar” Schlupflöcher eingebaut sind. Macht eher alles einen scheinheiligen Eindruck finden wir.

Ok, es scheint nicht perfekt zu gehen, aber es gibt doch Indizes, die auf die größten Schurken verzichten – das ist doch schonmal besser als nix; so beispielsweise der Dow Jones Sustainability World Enlarged Index ex Alcohol, Tobacco, Gambling, Armaments & Firearms and Adult Entertainment.

Joa, da ist dann z.B. das sympathische Schweizer Familienunternehmen Nestle mal direkt auf Platz 3 und hält somit eine Gewichtung von 1,61% anstelle von 0,56% im MSCI ACWI. Die ganzen Pharma- und Chemie-Butzen kommen als nächstes. Banken, Autoindustrien etc. mischen natürlich auch vorne mit.

Klar, immer noch besser als Waffen. Aber besser als Alkohol? Ist mal wieder eine ganz subjektive Sache – da tickt jeder anders. Egal, angenommen, ich finde nun einen Index, der meinen persönlichen Nachhaltigkeits-Kriterien genügt; dann kann ich mir doch einfach einen passenden Fonds suchen und fertig ist die Laube. Oder?

Risiko und Nachhaltigkeit

Wie eingangs beschrieben, ist es ja so: Möchte ich langfristig vernünftig – also möglichst risikoarm – investieren, sollte ich mich am Kapitalmarkt breit aufstellen. Sonst haut mich eine regionale Krise oder eine Branchenschwäche komplett aus den Latschen und das Geld ist im schlimmsten Falle futsch, weil sich dieser Bereich nie wieder erholt.

Um sich breit genug aufzustellen, sollte man also am globalen Geschehen möglichst vollständig teilnehmen. Das betrifft verschiedene Regionen und Branchen, aber auch verschiedene Anlageklassen.

Wie sieht es nun damit bei nachhaltigen Investments aus? Um beim ersten Beispiel von oben zu bleiben: Mit einem Fonds auf den MSCI ACWI Sustainable Impact Index hat man 94 Unternehmen abgebildet. Das ist nicht so viel, schaut man auf den Vater: Der MSCI ACWI beinhaltet 2.499 Unternehmen. Mit dem Dow Jones Sustainability World Enlarged Index hat man wenigstens noch 564 Unternehmen im Fonds.

Aber nicht nur die Menge ist entscheidend, sondern auch die Vielfalt. Leider bildet der MSCI ACWI Sustainable Impact Index nur eine sehr überschaubare Anzahl an Branchen ab. Das bedeutet eine denkbar schlechte Kombi: Nicht nur wenige Unternehmen, sondern auch nur ausgewählte Branchen kommen in den Index. Zugegebenermaßen, das ist eine richtig heikle Geschichte!

Der Dow Jones Sustainability World Enlarged Index beinhaltet zwar mehr Branchen, aber an die Diversifikation der “normalen” globalen Indizes ist nicht zu denken. Außerdem sind generell solche “Sonder”-Fonds verhältnismäßig teuer und von den Rendite-Einbußen fangen wir jetzt gar nicht erst an. Ob dann das bisschen besser die vielen Nachteile aufwiegen kann?

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Wenn also mit einem Indexfonds nachhaltiges Investieren kaum möglich ist, sollte man dann nicht doch lieber selbst die Aktien auswählen?

Bloß nicht! Das Auswählen von Einzelaktien ist für uns langweilige Altersvorsorger sowieso schon null empfehlenswert – wenn man nun noch die vermeintlich nachhaltigen rauspickt, wird es richtig spekulativ. Neben den großen Risiken, die man eingeht, kommt noch ein unglaublicher Zeitaufwand dazu: Ständig zu kontrollieren, ob die Unternehmen sich einerseits ordentlich benehmen, andererseits auch noch den Renditekriterien genügen oder man sie aus dem Portfolio schmeißen muss, ist nix für nebenbei.

Ja menno. Also Indexfonds gehen nicht, einzelne Aktien auch nicht, was tun? Vielleicht doch alles auf dem Tagesgeldkonto liegen lassen, um bloß keine fragwürdigen Konzerne zu unterstützen? Ein bisschen Festgeld oder deutsche Staatsanleihen müssten doch wenigstens gehen?

Naja, die Banken oder der Staat werden mit Deinem Geld arbeiten. Und es ist nicht nachvollziehbar, was sie damit tun und wo sie es gerade hinschieben. Das geht vielleicht noch bei Nachhaltigkeitsbanken, aber da ist dann auch nix zu holen.

Trauriges Zwischenfazit

Nachhaltiges Investieren am Kapitalmarkt ist Mumpitz – fast jedes Unternehmen macht außerdem was nicht-nachhaltiges. Du wirst enorm viel Zeit investieren und dabei ein ziemlich hohes Risiko eingehen müssen, weil Du von einigen wenigen Branchen und meist auch noch politisch gestalteten Subventionen (z.B. im Energiesektor) abhängig bist, wenn Du nur in nachhaltige Unternehmen investieren willst.

Ganz am Rande: Diese Realität betrifft auch die klassische Rentenversicherungswelt von Riester, betriebliche Altersvorsorge und Co. Denn die Anbieter solcher Produkte verdienen ihr Geld nicht nur mit Deinen Gebühren, sondern selbstverständlich auch am Kapitalmarkt.

Ich will aber kein egoistischer Kackstiefel sein – was mach ich denn jetzt?

Altersarmut ist ja auch keine Lösung!

Um das gleich vorwegzunehmen: Wir sind trotzdem immer noch große Verfechter vom passiven Investieren mit Indexfonds. Wie können wir denn noch ruhig schlafen?

Indem wir – wie immer – einen Blick auf die echten Zahlen werfen: Wir haben mal konkret geschaut, wo denn die Kohle hinverteilt wird, wenn wir z.B. 1.000 Euro in die Unternehmen aus dem MSCI World stecken. Das ist ein Index, der im Gegensatz zum MSCI ACWI “nur” die entwickelten Märkte abbildet. Da sind also die rund 1.600 größten Unternehmen dieser Region drin.

Die meisten von den Moneten kriegen die vier Riesen Apple, Microsoft, Amazon und Facebook (Stand Dezember 2017). Sie halten zusammen eine Gewichtung von über 6% am MSCI World, das macht dann rund 60 Euro von den 1.000 Euro, die wir investieren. Wir würden behaupten: Hier liegt das Thema Nachhaltigkeit klar im Auge des Betrachters und man kann möglicherweise in beide Richtungen argumentieren.

Schauen wir mal auf einige definitiv nicht sonderlich nachhaltig anmutende Unternehmen: Von den 1.000 Euro gehen 9,07 Euro an Exxon Mobil und 6,62 Euro an Nestle. 4,17 Euro bekommen Philip Morris, 2,06 Euro der Rüstungs- und Technologiekonzern Lockheed.

Das ist traurig. Aber stellen wir uns doch mal die folgende Frage: Warum sind diese Unternehmen im MSCI World? Richtig – weil sie ganz viel Umsatz machen! Und zwar in erster Linie durch das Konsumverhalten von uns reichen Industrienationen-Bewohnern.

Was passiert denn in unserem Alltag so? Wieviel Geld geben wir aus für Sprit, den wir in unsere Autos schütten, wieviel für Fleisch aus Massentierhaltung, wieviel für von Kinderhänden gefertigte Klamotten?

Während unser eher unethisches und nicht sonderlich nachhaltiges Ausgabeverhalten im “normalen” Leben meist ausgeblendet wird, richten viele bei der Frage nach ihrer Vorsorge den Scheinwerfer genau auf diese Themen. Aber sollte man nicht in beiden Fällen genau hinschauen?

Ganz ehrlich: Das große Geld bringen wir Privatanleger den Konzernen nicht durch Investments in Indexfonds, sondern durch unseren alltäglichen Konsum. Man möge nur die oben genannten Beispielzahlen ins Verhältnis setzen – zur letzten Tankrechnung, zum Sommerurlaub im Süden, zu den Ausgaben für Nahrungsmittel aus Massentierhaltung.

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Auch, wenn man schon echt auf das Thema achtet und sich dessen bewusst ist, hinter welchem Produkt welches Unternehmen steckt, wird man oftmals sein Geld genau denen geben, denen man es eigentlich nicht geben möchte. Das fällt halt nur nicht so auf bzw. geschieht gern mal über Umwege.

Worauf es also unserer Meinung nach am meisten ankommt, ist sich im Alltag bewusster zu verhalten und somit seine “Investments” in die als nicht förderungswürdig eingestuften Unternehmen klein zu halten. Wie machen das jetzt Anna und Eddy zum Beispiel?

Zunächst – das scheint uns persönlich sehr wichtig zu sein – essen und kaufen wir kein Fleisch bzw. ernähren uns weitestgehend pflanzlich. Denn Nutztierhaltung ist ökologisch gesehen eine ziemliche Katastrophe und viel schlimmer als z.B. der Verkehr. Von den ethischen Gesichtspunkten ganz abgesehen.

So gehen wir fast immer in den Bio-Supermarkt, haben kein spritverbrauchendes Auto und kaufen uns super selten Klamotten. Außerdem kaufen wir keinen Quatsch – keinen Kram, z.B. aus Plastik, den man eigentlich nicht braucht.

Machen wir das immer bilderbuchartig und konsequent? Natürlich nicht! Wir essen auch mal Käse. Wir fliegen gerne in den Urlaub. Aber wir ziehen es wenigstens zu, keine Ahnung, 70% oder sowas durch.

Wir wollen damit in keiner Weise sagen, dass wir irgendetwas besser machen, sondern dazu inspirieren, worauf man achten kann, wenn man nachhaltig sein Geld ausgeben möchte. Oder vielleicht eher: wenn man mit seinem Geld möglichst wenig Schaden anrichten möchte.

Am nachhaltigsten verhält man sich, wenn man gar nichts konsumiert. Dass das nicht so einfach möglich ist, ist klar; da musst Du schon aus der Gesellschaft aussteigen. Deshalb sind wir der Meinung: Kaufe nur das, was Dich wirklich glücklich macht.

Und wir spenden gerne Geld an unterstützenswerte Organisationen, die sich für aus unserer Sicht nachhaltige Projekte einsetzen. Wiegt das jetzt die Beträge wieder auf, die wir den schwarzen Schafen über unsere Indexfonds zur Verfügung stellen? Oder haben wir uns das jetzt alles zurechtgelegt, um unser Verhalten am Kapitalmarkt einfach zu legitimieren?

Vielleicht entscheidet das jeder für sich. Aber seien wir ehrlich: Solange man mit Autos durch die Gegend kurvt, weil darin die Weihnachtsgeschenke aus Plastik viel besser transportiert werden können als im Zug und solange Kosmetika für die Kinder von Bübchen (Nestle) und das Rinderhack oder gleich der Burger bei McDonalds gekauft werden… Ihr wisst schon.

Vielleicht schauen wir einfach mal alle auch auf das, was wir regelmäßig so anstellen. Denn da fließt die Kohle hin – und zwar in signifikantem Maße. Da ist die Musik drin.

Wir meinen: Ran an unseren Alltagskonsum! Und lasst uns doch einfach wieder Teile unserer Rendite, die wir am Kapitalmarkt erzielen, an richtig gute Institutionen und Organisationen umverteilen.

Zusammengefasst: Das solltest Du zum Thema nachhaltiges Investieren wissen

  • Nachhaltigkeit ist höchst subjektiv
    Es gibt keine allgemeingültige Definition – Jeder muss für sich entscheiden, was nachhaltig ist. Und es gestaltet sich schwierig, dazu die passenden Indizes zu finden. Wählst Du hingegen ausschließlich einzelne nachhaltige Unternehmen aus, so schließt Du super risikoreiche Wetten ab.
  • Irgendwas ist immer
    Jedes größere Unternehmen hat irgendeine Leiche im Keller. Und kein Index, der uns bislang über den Weg gelaufen ist, ist ernsthaft – für unser Empfinden – nachhaltig. Du hast außerdem nicht wirklich die Kontrolle darüber, was mit Deinem Geld passiert.
  • Achte auf Deinen Alltagskonsum
    Wirklich relevant ist, was Du übers Jahr so ausgibst und wem in den Rachen schiebst. Vermutlich unterstützt Du in Deinem Alltag all die bösen Unternehmen, in die Du nie investieren möchtest und gibst ihnen so – paradoxerweise – die viel größeren Summen.
  • Unterstütze nachhaltige Organisationen und Unternehmen
    Kaufe bewusst ein, z.B. beim Hofverkauf um die Ecke oder wenigstens im Bio-Supermarkt, und kaufe auch bewusst NICHT ein: Frage Dich immer: “Brauche ich das wirklich und macht mich das dauerhaft glücklich?”. Spende außerdem Teile Deiner Rendite an unterstützenswerte Organisationen.

Was meinst Du? Wie nachhaltig investierst Du Dein Geld oder glaubst Du, ein nachhaltiger Lebensstil ist eh Quatsch?






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